„Zu Hause verblödest du doch!“

„Zu Hause verblödest du doch!“

Rückblick auf eine lange Elternzeit

Baby tragen,  Breichen kochen, Bällchen rollen… Mamasein ist wundervoll, keine Frage. Aber 24 Stunden und 7  Tage die Woche nur Kind und Haushalt? Hätte man nicht manchmal gern etwas mehr Input? Etwas, das das Gehirn fordert? Fragen, die mir öfters gestellt wurden. Und Fragen, die mir manchmal selbst durch den Kopf gingen.
Ich war in den letzten 17 Jahren immer wieder „nur“ zu Hause, in den vergangenen 8 Jahren komplett. Nun fange ich bald an Vollzeit zu arbeiten. Habe ich einen Verlust durch die „Nur-zu-Hause-Jahre“? Weiterlesen

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Zwischen Kisten

Zwischen Kisten

Umzugsgedanken

Ich hab ja immer gedacht, für 7 Personen haben wir wirklich wenig Sachen. Bestimmt besitzen manche Familien mit zwei Kindern mehr. Aber wenn ich hier so zwischen den Umzugskartons hocke, die Hälfte von 175 Stück bereits gepackt und irgendwie ist noch gar nicht so viel weg, dann komme ich ins Grübeln. Man stelle sich vor, dies hier wäre der Auszug aus Ägypten. Eine Katastrophe mit so vielen Sachen! Es gibt Menschen, deren gesamtes Hab und Gut passt in eine Plastiktüte. Ich sehe an den Kartons die Menge unseres materiellen Besitzes und finde es auf einmal fast beschämend.

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Zwangspause und Zukunftsaussichten

Zwangspause und Zukunftsaussichten

Sofa-Gedanken

Vermutlich bin ich nicht allein, wenn ich sage: Ich gehe nicht gern zum Zahnarzt. Ich bin zwar kein ausgesprochener Angstpatient, aber es kostet mich doch Überwindung. Nun musste ich zu einer Wurzelspitzenresektion. Allein dieses Wort ließ meinen Blutdruck schon steigen. Als mir dann gesagt wurde, dass ich nach dem Eingriff ein paar Tage krankgeschrieben werde, überlegte ich ernsthaft, ob ich es nicht doch lieber lasse. (Zweiter Gedanke: „Mutter sein“ und „krankgeschrieben“ – Wie passt denn das bitte zusammen?) Weiterlesen

Die Superfrau (3)

Die Superfrau (3)

Kennst du die biblische Frau aus Sprüche 31? In Die Superfrau (1)“ und „Die Superfrau (2)“ habe ich versucht, sie einmal vom hohen Sockel herunterzuholen und habe mich auf Spurensuche in unserem ganz normalen Frauen- und Mütteralltag gemacht. Hier nun meine Interpretation in Bilder der letzten Verse. Zur Abwechslung beginnen wir nicht mit der Superfrau, sondern mit ihrem Mann…

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„Aufgeräumt!“ – Impulse zur Fastenzeit (3)

„Aufgeräumt!“ – Impulse zur Fastenzeit (3)

Zu viel zugleich

Letzte Woche ist mir etwas Blödes passiert. Ich wollte Milchreis kochen und habe die Milch überkochen lassen. Die Flüssigkeit muss dann in unseren (nicht mehr ganz taufrischen) Herd eingedrungen sein und – zack – alles aus. Nichts ging mehr. Auch das noch! Ein Kindergeburtstag stand vor der Tür und Herd und Ofen waren außer Gefecht. Mit Geduld und Föhn ließ das Gerät sich aber doch tatsächlich reanimieren und abends funktionierte wieder alles. Hab ich mich gefreut! Also beschloss ich, den Milchreis doch noch zu kochen – und dieses Mal brannte er mir an…

Was ich damit sagen will? Es sind zu viele Aufgaben. Es ist zu viel gleichzeitig, der Mensch ist nicht für Multi-Tasking gemacht. Mein Mann tröstete mich damit, dass ich momentan wirklich besonders viele Dinge zeitgleich erledigen muss. Da kann dann schon einmal (oder zweimal) etwas überkochen oder anbrennen. Weiterlesen

„Aufgeräumt!“ – Impulse zur Fastenzeit (2)

„Aufgeräumt!“ – Impulse zur Fastenzeit (2)

Konsequent entrümpeln

Ja, es braucht Konsequenz, das bemerke ich schon am Anfang der Fastenzeit. Ich muss die Zeit einplanen, wirklich regelmäßig etwas auszusortieren. Ich muss die Dinge auch tatsächlich in die Hand nehmen und an den dafür vorgesehenen „Entrümpelungsplatz“ bringen. Ich muss  dann auch tatsächlich – falls sie noch brauchbar sind – Fotos machen und die Sachen zum Verschenken anbieten. Und dann muss ich sie SO BALD WIE MÖGLICH weggeben oder tatsächlich WEGWERFEN. Ohne zu viel darüber nachzudenken, dass man das ein oder andere doch eigentlich vielleicht irgendwie doch nochmal eines Tages… Nein, weg damit! Weiterlesen

„Aufgeräumt!“ – Impulse zur Fastenzeit (1)

„Aufgeräumt!“ – Impulse zur Fastenzeit (1)

Von Gegenständen und Gedanken

In der Fastenzeit habe ich schon ganz unterschiedliche Dinge ausprobiert. Verzicht auf Alkohol (ganz easy), Fleisch (gleich beibehalten), Schokolade (hart gelitten), Zucker (nicht durchgehalten). Oder tägliches Bibellesen, Tagebuchschreiben oder schriftliche Reflexion über die Tageslosung.

Natürlich muss man die Fastenzeit nicht einhalten, aber ich sehe das als eine Chance, mal ganz bewusst etwas wegzulassen – oder ganz bewusst etwas hinzuzutun. Allein oder mit der Familie. In diesem Jahr möchte ich entrümpeln. In zweierlei Hinsicht: Weiterlesen