Beten mit Bibelversen (1)

Beten mit Bibelversen (1)

Es gibt ja viele verschiedene Möglichkeiten zu beten. In den letzten Jahren ist mir das Beten mit Bibelversen besonders wichtig geworden. Davon möchte ich in dieser Reihe erzählen…

Im Anfang war das Wort

Ich bete oft schreibend. Briefe an Gott. Seit ich glaube, schreibe ich Verse beim Bibellesen in mein Tagebuch. Manchmal schreibe ich eine Bibelstelle auf ein Post-it oder ein Blatt Papier, um sie irgendwo anzuhängen. An Kühlschrank, Tür, Spiegel… oder an einen Blogpost bei den MUnTermachern 🙂

Beten und die Bibel gehören für mich zusammen. Weiterlesen

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Auf der Suche

Auf der Suche

Am Silvestertag haben wir eine Wanderung unternommen. Die kurzen Beine des Dreijährigen, der noch dazu etwas angeschlagen war, bestimmten Tempo und Distanz. Wir wollten eigentlich zu einer Quelle im Wald. Als wir uns schon fast am Ziel wähnten, wies uns jemand den Weg und erklärte, es wären doch noch ein paar Meter mehr. So beschlossen wir kurzerhand, das Ziel umzudefinieren und genossen statt der Quelle eine schöne Aussicht über das Tal. Weiterlesen

Geboren, um zu leuchten…

Geboren, um zu leuchten…

Bald ist der Zeitpunkt da: Die längste Nacht des Jahres. Wie gut, dass wir gerade so viele Lichter erstrahlen lassen in unseren Fenstern, unseren Häusern und Straßen. Von Zeit zu Zeit machen wir einen Abendspaziergang mit den Kinder „um den Block“, um das schöne Leuchten zu betrachten.

Es macht mir zu schaffen, wenn der Tag uns wenig Sonnenlicht schenkt. Weiterlesen

Stress lass nach… Entspannter durch die Adventszeit

Stress lass nach… Entspannter durch die Adventszeit

Besinnlichkeit?

Als ich das erste mal Mutter wurde, konnte ich den Weihnachtsstress anderer Familien überhaupt nicht verstehen. Warum ist der Advent denn so nervenaufreibend? Ich liebte diese Zeit und versuchte, sie bewusst mit meiner Familie zu gestalten. In der Dämmerung setzten wir uns mit Tee oder Punsch zusammen, lasen Weihnachts(bilder)bücher, sangen oder bastelten Kleinigkeiten. Jeden Tag stellten wir ein weiteres Teelicht auf das Regal und freuten uns auf den Heiligen Abend. Wir nannten es Adventsstunde und genossen es. An den Wochenenden tingelten wir über Weihnachtsmärkte. Nicht über den großen Christkindlesmarkt, sondern über die kleineren in den Dörfern und Städtchen drumherum. Dabei entdeckten wir liebevoll gestaltete Schmuckstücke, z.B. einen Krippenweg, einen Klostermarkt, eine lebendige Weihnachtskrippe oder unterstützenswerte Projekte. Ja, so war das…

Szenenwechsel. Heute haben wir fünf Kinder zwischen 3 und 16 Jahren. Die erste Weihnachtsfeier findet noch im November statt. Sie ist so aufwändig, dass (eigentlich…) alle Eltern mit anpacken müssen. Weiterlesen

Meine schwarz-weiße Woche

Meine schwarz-weiße Woche

Am Klavier #bewusstimhierundjetzt

Für mich gibt es Tätigkeiten, die mich regelmäßig problemlos in den Flow führen. Hinsetzen, anfangen, versinken, Zeit vergessen. Beim Schreiben zum Beispiel! Und dann gibt es Dinge, die mache ich eigentlich sehr gern, aber es gibt eine gewisse „Anfangshürde“ zu überwinden. Dazu gehört zum Beispiel das Nähen. Wenn ich gerade „drin“ bin, kann ich sehr kreativ und produktiv sein und darin aufgehen. Aber dann gibt es Zeiten, da verstaubt die Nähmaschine, weil ich mich nicht aufraffen kann…

So geht es mir auch mit dem Klavierspielen. Hier gibt es sogar verschiedene Hürden. Klavier zu spielen, wenn man kleine Kinder hat, ist für mich eine große Herausforderung, davon schrieb ich letzte Woche schon. Der Notensalat (Flöte, Klavier, Gitarre, Trompete…) müsste erstmal sortiert werden. Die Beleuchtung am Klavier ist ziemlich schlecht. (Warum ist mir das nicht früher aufgefallen?) Und wer nicht regelmäßig spielt, verlernt wieder. Das kann einen gewissen Frust erzeugen und die Lust nehmen, überhaupt anzufangen.

Die Blogreihe #bewusstimhierundjetzt von anny-thing hat mich sehr angesprochen. Weiterlesen

Warten auf die Ankunft

Warten auf die Ankunft

– und wohin das Adventspäckchen reist…

Wenn man auf der Straße Menschen fragen würde, was „Advent“ bedeutet, wie viele wüssten es wohl? Und auch wenn wir es wissen, was bedeutet das für unseren Alltag? Ist mir immer bewusst, auf wen und was wir warten? Und wie gestalte ich die Ankunftszeit?

Das Ablenkungspotenzial ist groß: Shoppen bis zum letzten Tag, Termine ohne Ende, Weihnachtsfeiern, die mit dem Weihnachtsgeschehen eigentlich gar nicht zu tun haben, Vorbereitungen für das Fest, Geschenke besorgen… also eine ellenlange To-do-Liste. Was will ich noch alles schaffen vor Weihnachten, was noch im alten Jahr? Wir leben auf diese Termine hin und lassen uns gern dabei ein wenig hetzen. Weiterlesen

Das abschweifende Gebet

Das abschweifende Gebet

Beten.

Das Nachtgebet, das Tischgebet, das Stoßgebet, das hörende Gebet, der Lobpreis, das Dankgebet, die Fürbitte, das Vaterunser, das Heilungsgebet, das Schuldbekenntnis…

Das Gebet ist vielfältig. Ich sehe mich als Beterin. Heute geht es aber um eine Form des Gebets, die ich im Gegensatz zu allen anderen wirklich meisterhaft beherrsche. Das abschweifende Gebet.

Ich beginne zu beten, aber in meinem Kopf sind so viele konkurrierende Gedanken. Ich bemühe mich, diese wegzudrängen. Manchmal hilft mir Bewegung dabei, laufen und beten. Manchmal auch nicht. Und auf einmal denke ich darüber nach, was ich nachher in die Mail schreibe oder wen ich unbedingt heute noch anrufen muss oder mir geht das Gespräch mit der anderen Mutter von heute morgen nicht aus dem Kopf…

Ich komme wieder zu mir und denke: „Mist, ich bete gar nicht mehr. Ich bin davon abgekommen.“ Ein abschweifendes Gebet also. Kommt dir das bekannt vor? Weiterlesen