#Stolperverse: Will Gott, dass wir unsere Kinder schlagen?

#Stolperverse: Will Gott, dass wir unsere Kinder schlagen?

Wer die Frage stellt, ob christliche Erziehung und Schläge zusammenpassen, bleibt schnell an diesen Bibelstellen hängen:

Wer sein Kind nie schlägt, der liebt es nicht. Wer sein Kind liebt, der bestraft es beizeiten. (Sprüche 13,24 Hfa)

Erspare deinem Kind die harte Strafe nicht! Ein paar Hiebe werden es nicht umbringen! (Sprüche 23,12 Hfa)

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Zwangspause und Zukunftsaussichten

Zwangspause und Zukunftsaussichten

Sofa-Gedanken

Vermutlich bin ich nicht allein, wenn ich sage: Ich gehe nicht gern zum Zahnarzt. Ich bin zwar kein ausgesprochener Angstpatient, aber es kostet mich doch Überwindung. Nun musste ich zu einer Wurzelspitzenresektion. Allein dieses Wort ließ meinen Blutdruck schon steigen. Als mir dann gesagt wurde, dass ich nach dem Eingriff ein paar Tage krankgeschrieben werde, überlegte ich ernsthaft, ob ich es nicht doch lieber lasse. (Zweiter Gedanke: „Mutter sein“ und „krankgeschrieben“ – Wie passt denn das bitte zusammen?) Weiterlesen

#Stolperverse: Weisheit und Wissen – Was lehrt die Bibel?

#Stolperverse: Weisheit und Wissen – Was lehrt die Bibel?

Eine Blogparade

Auf „Der Herr ist mein Hirte“ gibt es eine interessante Blogparade mit dem Titel #Stolperverse. Daniel schreibt dazu:

„Auf meiner ersten Reisen durch die Bibel bin ich immer wieder über Bibelverse gestolpert. Verse, die mich jetzt noch in meinem Leben begleiten. Und nun interessiert es mich, ob es euch auch so geht. Habt ihr auch solche besonderen Verse oder Bibelgeschichten? Wie hat dieses Wort euer Denken und Leben beeinflusst? Was habt ihr da zum ersten Mal verstanden oder ganz neu entdeckt?“

Mit meinem heutigen Montagsbeitrag möchte ich mich gern daran beteiligen und euch mitnehmen auf meine kleine Reise… Mit ungefähr 16 Jahren entschied ich mich bewusst für ein Leben mit Jesus. Weiterlesen

Beten mit Bibelversen (2) – Beten für Kinder

Beten mit Bibelversen (2) – Beten für Kinder

Betest du für deine Kinder?
Wahrscheinlich hat das jede gläubige Mutter auf dem Herzen.
Aber wie sieht das im Alltag aus, wie setzt du das um?

Bei mir ist das häufig so: Ich nehme mir vor, regelmäßig und beständig für meine Kinder zu beten, für ihre Anliegen, für ihren Weg, dafür, dass sie zum Glauben finden und sogar dafür, dass sie später einen guten Ehepartner finden!
Doch dann ist es immer wieder ein Kampf um die Zeit. Nehme ich sie mir oder lasse ich mich wieder von den Aufgaben meiner To-do-Liste zu sehr antreiben?
Manchmal sitze ich da und denke: Ach Herr, aber ich möchte doch so gern regelmäßig für meine Kinder beten… Weiterlesen

Von guten Christen…

Von guten Christen…

Der Streit um das „richtige“ Christsein

Evangelisch, katholisch, freikirchlich, konservativ, evangelikal, liberal… und noch mehr. Christsein hat unterschiedlichste Facetten und diese werden zur Einordnung zum Beispiel mit diesem Begriffen benannt. Jedes Etikett ist aber zugleich auch wieder eine Schublade. Schnell hat man den anderen in eine hineingesteckt und da hockt er nun… Diese Schemata erleichtern auf der einen Seite vielleicht das Denken, auf der anderen Seite fördern sie aber manchmal auch Vorurteile: „Der ist katholisch/ evangelisch/ freikirchlich, die sind doch soundso…“ Weiterlesen

Von Wüstenzeiten

Von Wüstenzeiten

Jeder Mensch erlebt irgendwann seine persönliche Wüste in irgendeinem Bereich seines Lebens. Eine karge, dürre, einsame, hilfelose, ja lebensfeindliche Zeit, in der Gott fern scheint und die Wüste unendlich groß und bedrohlich.

In der Bibel die die Wüste ein starkes Thema: der Täufer Johannes war in der Wüste, Jesus hatte seine Wüstenzeit, das Volk Israel zog sogar 40 Jahre lang durch die Wüste.

Es fällt uns oft schwer, geduldig zu sein, auszuharren. Diese alte, treffende Wort finden wir übrigens in der Lutherbibel:

 

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„Aufgeräumt!“ – Impulse zur Fastenzeit (5)

„Aufgeräumt!“ – Impulse zur Fastenzeit (5)

Das Ziel bestimmt den Weg

Im Moment beschäftigt mich die Beziehung zu unseren Kindern. Auslöser dafür war eine Sitation in der Schule…

Ich war einen Tag in einer Übergangsklasse, die vor allem aus sechs- bis achtjährigen geflüchteten Kindern bestand. Nach meinen Möglichkeiten versuchte ich, die bewundernswert geduldige Lehrerin zu unterstützen. Irgendwann erkannte ich, dass ich mich dabei auf ein falsches Ziel ausgerichtet hatte. Ich hatte mich bemüht, die Kinder zu unterstützen, damit sie ihr Arbeitsblatt zu den Wochentagen möglichst richtig und vollständig ausfüllen konnten. Manche Kinder waren damit aber noch komplett überfordert. Stattdessen hätte mein Ziel sein sollen, die Kinder durch Fragen zum Thema zum Sprechen zu bringen. Reden, reden, reden, deutsch sprechen, verstehen, Bezeihung bauren… Die Lehrerin wusste, was jedes Kind leisten konnte und lobte die Kinder für jeden kleinen Fortschritt. Klar, dachte ich, das hab ich doch in der Uni eigentlich alles schon gehört… Beziehung fördert das Lernen, positive Emotionen sind dabei die Basis.
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