„Aufgeräumt!“ – Impulse zur Fastenzeit (3)

„Aufgeräumt!“ – Impulse zur Fastenzeit (3)

Zu viel zugleich

Letzte Woche ist mir etwas Blödes passiert. Ich wollte Milchreis kochen und habe die Milch überkochen lassen. Die Flüssigkeit muss dann in unseren (nicht mehr ganz taufrischen) Herd eingedrungen sein und – zack – alles aus. Nichts ging mehr. Auch das noch! Ein Kindergeburtstag stand vor der Tür und Herd und Ofen waren außer Gefecht. Mit Geduld und Föhn ließ das Gerät sich aber doch tatsächlich reanimieren und abends funktionierte wieder alles. Hab ich mich gefreut! Also beschloss ich, den Milchreis doch noch zu kochen – und dieses Mal brannte er mir an…

Was ich damit sagen will? Es sind zu viele Aufgaben. Es ist zu viel gleichzeitig, der Mensch ist nicht für Multi-Tasking gemacht. Mein Mann tröstete mich damit, dass ich momentan wirklich besonders viele Dinge zeitgleich erledigen muss. Da kann dann schon einmal (oder zweimal) etwas überkochen oder anbrennen. Weiterlesen

Advertisements
„Aufgeräumt!“ – Impulse zur Fastenzeit (2)

„Aufgeräumt!“ – Impulse zur Fastenzeit (2)

Konsequent entrümpeln

Ja, es braucht Konsequenz, das bemerke ich schon am Anfang der Fastenzeit. Ich muss die Zeit einplanen, wirklich regelmäßig etwas auszusortieren. Ich muss die Dinge auch tatsächlich in die Hand nehmen und an den dafür vorgesehenen „Entrümpelungsplatz“ bringen. Ich muss  dann auch tatsächlich – falls sie noch brauchbar sind – Fotos machen und die Sachen zum Verschenken anbieten. Und dann muss ich sie SO BALD WIE MÖGLICH weggeben oder tatsächlich WEGWERFEN. Ohne zu viel darüber nachzudenken, dass man das ein oder andere doch eigentlich vielleicht irgendwie doch nochmal eines Tages… Nein, weg damit! Weiterlesen

„Aufgeräumt!“ – Impulse zur Fastenzeit (1)

„Aufgeräumt!“ – Impulse zur Fastenzeit (1)

Von Gegenständen und Gedanken

In der Fastenzeit habe ich schon ganz unterschiedliche Dinge ausprobiert. Verzicht auf Alkohol (ganz easy), Fleisch (gleich beibehalten), Schokolade (hart gelitten), Zucker (nicht durchgehalten). Oder tägliches Bibellesen, Tagebuchschreiben oder schriftliche Reflexion über die Tageslosung.

Natürlich muss man die Fastenzeit nicht einhalten, aber ich sehe das als eine Chance, mal ganz bewusst etwas wegzulassen – oder ganz bewusst etwas hinzuzutun. Allein oder mit der Familie. In diesem Jahr möchte ich entrümpeln. In zweierlei Hinsicht: Weiterlesen

Ordnung für Chaoten – Lektion 6

Ordnung für Chaoten – Lektion 6

Erfolgsbericht (?)

Heute berichte ich euch davon, wie aus unserem Chaos ein geordneter, gut geplanter und funktionierender Haushalt geworden ist, zu dem alle Familienmitglieder ihren Teil beitragen. Zumindest hätte ich gern davon berichtet. Okay… Ich gebe es zu, Wunschdenken und Realität liegen doch ein klitzekleines bisschen auseinander. Weiterlesen

Selbst ist das Kind

Selbst ist das Kind

Wer ist hier zuständig?

Sobald ein Kind in der Lage ist einen Putzlappen zu halten, bemühen wir uns darum, es in die Hausarbeit einzubeziehen. Mehr oder weniger erfolgreich. Mehr oder weniger nachdrücklich. Wir haben diverse Systeme probiert und (ich sag es ehrlich) sie immer wieder verworfen. Als ich eines Tages eines der Kinder (Namen werden hier nicht genannt) aufforderte, die Toilette zu putzen („Ich zeig´s auch nochmal…“), protestierte es: „Igitt, niemals!“ Da war ich mir sicher, hier ist etwas schief gelaufen. Meine Frage war dann: Und wie soll das später mal werden, in der eigenen Wohnung? Eine Putzfrau natürlich! Und bis dahin: Klar, Mama… Weiterlesen

Ordnung für Chaoten – Lektion 4

Ordnung für Chaoten – Lektion 4

Die Diagnose

Wenn das mal keine gute Nachricht ist: Ich bin unschuldig. Oder zumindest nur eingeschränkt schuldfähig. Das Problem bei etwas weniger ordentlichen Menschen (habe ich da nicht nett ausgedrückt 🙂 ) ist nämlich auch – das Gehirn. Es ist einfach den ganzen Tag mit etwas anderem beschäftigt als mit der Thematik „Aufräumen“. Die Aufmerksamkeit ist gebunden. Weiterlesen