Krankheitszeiten mit Kindern meistern

Krankheitskarriere

Als ich mein erstes Kind bekam, war ich noch sehr jung. Ich hatte diese Vorstellung: Ich stille es lange und betreue es vorerst selbst… Natürlich würde es gesund sein! Und dann begann die ganz normale Elternrealität. Mit 8 Monaten bekam unser Sohn Husten, eine leichte Bronchitis. Leider gerieten wir an einen Kinderarzt, der sofort ein Antibiotikum verschrieb. Nicht lange danach ging es weiter:  Norovirus. Den anfänglichen Durchfall nahmen wir noch gelassen, dann setzte das Erbrechen ein… Das war das erste Mal, dass wir in der Notaufnahme der Klinik saßen. Der zweite Winter war dann der Beginn einer langen Pari-Boy-Karriere. (Wer diesen kennt, ist vermutlich ein Leidensgenosse.) Beim zweiten Kind mussten wir auf die ersten Zipperlein gar nicht lange warten, dank verschnupftem großen Bruder ging es schon bald nach der Geburt damit los. Wie war das nochmal mit dem Nestschutz?

Mit inzwischen fünf Kindern kennen wir nicht nur die heimischen Kinderkliniken, sondern auch diverse Notaufnahmen zwischen Rostock und Rosenheim. Komisch, aber Kinder müssen wohl im Urlaub und an Feiertagen häufiger krank werden oder Unfälle haben also sonst. Ich erinnere mich an ein Osterfest, vor dem ich dachte: Na, mal sehen, was dieses Mal sein wird…  Manchmal wünschte ich mir schon, ich hätte „was Gescheites“ gelernt. Krankenschwester zum Beispiel. Auch wüsste ich gern, woran man erkennt, ob ein Husten sich nach „geht schon noch“ oder „muss man was unternehmen“ anhört. Wie oft haben wir da schon beim Arzt gesessen, nur zum Abhören der Lunge… Als Eltern lernt man nie aus. Und selbst beim letzten Kind begegneten uns noch Krankheiten, von denen wir noch nie zuvor gehört hatten. (Kennt jemand Herpangina?)

Hausapotheke, Krankheitszeiten mit Kindern meistern

Krankheitszeiten sind anstrengend

Bitte versteht mich nicht falsch: Natürlich sind das alles Peanuts. Die normalen Krankheiten, die Kinder halt so durchmachen. Zwölf Infekte im Jahr sind normal und so weiter, ich weiß. Und ich finde, unser Gesundheitssystem ist echt ein Privileg. Wir gehen einfach zum Arzt, müssen nichts bezahlen dafür, sogar an Wochenenden und Feiertagen werden wir behandelt.

Trotzdem finde ich es gerade in und nach einem langen Winter (das umfasst für mich alle Monate mit „r“ im Namen) ganz normal, dass man mit den Kräften immer wieder am Ende ist. Dass man den Lagerkoller bekommt, weil ständig ein Kind krank ist und man nicht rauskommt mit den anderen. (Ich kann mich gar nicht entscheiden, was „besser“ ist, wenn alle gleichzeitig krank sind oder doch lieber nacheinander…) Dass man Termine und Verabredungen wieder und wieder verschieben muss. Dass man sich nichts sehnsüchtiger wünscht, als in Ruhe schlafen zu dürfen. Dass man keine Lust mehr hat, in Wartezimmern zu sitzen. Dass einen das Hustengeräusch aggressiv macht… Und dass man einfach nur noch jammern mag. Auch das ist Elternsein. Und gerade, wenn man selbst angeschlagen oder übermüdet ist, nützt es auch wenig, sich zu sagen, dass andere ja noch viel schlimmer dran sind.

Was Eltern sich wünschen

Verständnis vom Umfeld, dass man sich zurückzieht von Aufgaben, Verpflichtungen oder Verabredungen, das hilft Eltern. Gern auch mal eine vorbeigebrachte Mahlzeit. Ein offenes Ohr (über WhatsApp zum Beispiel, wir wollen ja niemanden anstecken).

Im Arbeitsleben hat das Thema „Krankheit“ noch einmal eine ganz andere Dimension. Wir haben zwar aktuell einen recht guten Winter hinter uns (der ist doch rum oder? ODER?), aber in dem davor war kaum eine Woche dabei, wo wirklich ALLE Kinder von Montag bis Freitag in die Schule/ den Kindergarten gehen konnten. Welcher Chef macht das mit?

Beispiele mitten aus dem Leben…

  • Eine Freundin hat mehrere Kinder und ist auf der Suche nach Arbeit. Im Vorstellungsgespräch fragt man sie: „Und wie haben Sie die Betreuung abgedeckt, wenn die Kinder mal krank sind?“
  • Ein Bekannter, der nach Norwegen ausgewandert ist, musste kurz nach Arbeitsbeginn schon das erste Mal zu Hause bleiben. Er rief ängstlich seinen Chef an: „Es tut mir wirklich wahnsinnig leid, ich kann heute nicht kommen, mein Kind ist krank.“ Antwort vom Chef: „Das ist doch gar kein Problem. Selbstverständlich bleibst du zu Hause bis dein Kind gesund ist. Das ist doch normal.“
  • Studieren mit Kind. In den Seminaren, wo es Scheine gab, durfte man zweimal pro Semester fehlen. Also hoffte ich, dass die Kinder wenigstens nicht immer am gleichen Wochentag krank sind. Ich erinnere mich an die Unsicherheit am Morgen: Ist das Kind jetzt fit genug für die Kita oder nicht? Ich erinnere mich daran, dass ich mal ein krankes Kind zu meinem Mann in die Arbeit brachte, weil ich dringend in die Uni musste. Und einmal habe ich sogar ein Kind mit Fiebersaft intus in die Uni-Kita geschummelt, in der Hoffnung, dass ich nur für diese zwei Stunden meiner Anwesenheitspflicht nachkommen kann. Eine eigene Krankheit habe ich mir selbstverständlich überhaupt nicht erlaubt. Ich bin auf diese Aktionen übrigens kein bisschen stolz und würde es nicht noch einmal so machen. Noch heute, 8 Jahre nach Ende meines Studiums, bin ich jedes mal so froh und dankbar, dass ich einfach sagen kann: „Das Kind ist (noch) nicht fit, also bleibt es zu Hause.“ So sollte es ein. Ich kann es nachfühlen, dass Eltern da Konflikte haben. Ich habe trotzdem kein Verständnis dafür, dass kranke Kinder in die Kita gebracht werden. Daniela von „Eltern sein – Familie leben“ schrieb einmal sehr eindrücklich zu diesem Thema.

Hausapotheke, Krankheitszeiten mit kindern meistern

Wie wir uns als Familie durch Krankheitszeiten helfen können…

Eine Ideensammlung

Einen Kinderarzt suchen, der zu uns passt. Es klingt banal, ist aber wichtig, denn Patient, Arzt und Eltern sind ein Team. Mir war beispielsweise wichtig, dass ich einen Arzt habe, der nur dann Antibiotika verschreibt, wenn es unbedingt nötig ist. (Es ist erschreckend, wie manche Ärzte mit diesen Rezepten um sich werfen…) Außerdem wollte ich einen entspannten Arzt, der Erfahrung hat und keine Panik verbreitet. So sind wir bei einem gelandet, der selbst mehrere Kinder hat und der auch bei den „U´s“ keinen Stress macht, wenn das Kind nicht überall ins geforderte Raster passt. Er weiß, dass ich keine Mutter bin, die unbedingt mit einem Rezept in der Hand nach Hause gehen muss. Es ist wichtig, diese Dinge zu kommunizieren!

Grundsatzentscheidungen zu heiklen Themen treffen. Im Laufe der Zeit war ich mit verschiedenen Gesundheitthemen konfrontiert, mit denen ich mich näher beschäftigt habe. In unserem Fall ging es um das Impfen und um Homöopathie (und noch andere alternative Heilmethoden). Mir ist dabei bewusst geworden, dass man sehr, sehr viel Zeit investieren kann, sich damit zu befassen, ohne dass man zu einem endgültigen Schluss kommt. „Richtig“ und „falsch“ gibt es oft nicht. Für mich hat es sich bewährt, dass ich mir selbst einen „Schlusspunkt“ setze, wann ich ich genug mit einer Sache beschäftigt habe, dann treffe ich eine Entscheidung, bei der ich Gott um Weisheit bitte. Und dann ziehe ich es durch… Wir haben uns für das Impfen (mit gewissen Einschränkungen) und gegen Homöopathie entschieden. Wichtig ist, sich vertrauenswürdige Quellen zu suchen und nicht nur auf Erfahrungsberichte (wie meinen hier 🙂 ) zu vertrauen… Grundsatzentscheidungen ermöglichen, dass ich meine Energie in andere Dinge stecke. Ich muss nicht jedes Mal überlegen, ob ich für das Problem nicht doch einen Heilprakiker suchen soll, ob ich dafür doch klinische Diagnostik beginne usw. Ändert sich eine Krankheitssituation, kann natürlich auch erneutes Befassen mit einem Thema notwendig sein.

Ein paar Gedanken über Homöopathie

Ich weiß, dass es bezüglich Hompöopathie verschiedene Meinungen unter Christen gibt und man könnte einen kompletten Artikel dazu schreiben. Ich habe die Erklärung einer Frau noch im Kopf (ich glaube, ich sah sie in einer „Mensch Gott“ – Sendung des ERF), die esoterisch unterwegs gewesen war. Sinngemäß sagte sie: „Globuli an sich sind nicht esoterisch. Sie können aber eine Art Einstiegsdroge in andere esoterische Behandlungsmethoden sein. Viele Heilpraktiker arbeiten ja nicht nur mit Hompöopathie…“ Für mich gibt es Einiges, was aus christlicher Sicht gegen die Homöopathie spricht und ich glaube, dass uns nichts fehlt, wenn wir keine Homöopathie anwenden. Ich verfalle aber auch nicht in Panik, wenn ein Kind irgendwo ein paar Kügelchen verabreicht bekommt. Es ist nur Zucker…

Ich bin der Herr, dein Arzt. (2. Mose 15, 26)

Konzentration auf das Wesentliche. Je älter die Kinder werden, desto seltener sieht sie gewöhnlich der Kinderarzt. Bei Babys und Kleinkindern würde ich im Zweifelsfall hingehen, größere Kinder können auch sagen, was ihnen weh tut und man kann oft eher eine Zeit abwarten. Meistens helfen schon ein paar natürliche Mittel wie Tees gegen Hals- oder Bauschmerzen, Inhalationen, Luftbefeuchten oder Rotlicht. Und leider unverzichtbar: Geduld. Unsere Hausapotheke war früher wesentlich umfangreicher. Inzwischen besteht sie eigentlich nur noch aus abschwellenen Nasentropfen und Fieberzäpfchen/-saft bzw. Schmerztabletten. Meistens lasse ich die Kinder tagsüber fiebern und gebe ihnen nur dann etwas, wenn sie Schmerzen haben oder nachts sehr unruhig sind. Bei Nasentropfen bin ich großzügiger, auch um Ohrenschmerzen vorzubeugen. Hustensaft verwende ich fast nie, hier wurde mir schon vor Jahren in der Kinderklinik gesagt, dass der Nutzen gar nicht belegt ist.

Kranke Kinder gehören nach Hause. Dieser Grundsatz ist uns – heute – sehr wichtig. Da wir keine Oma in der Nähe haben, stemmen wir auch die Betreuung kranker Kinder allein. Wir werden unsere Berufstätigkeit so organisieren, dass es auch weiter möglich ist, kranke Kinder zu Hause zu betreuen, egal, wie lange sie krank sind. Das heißt bei uns, dass vorerst nur einer von uns berufstätig ist.

Gelassen bleiben. Jeder weiß, dass Vitamine gesund sind und dass Kinder viel draußen sein sollten. Eine Zeit lang versuchte ich diese Art der „Vorsorge“ zu perfektionieren und gab den Kindern Vitaminpräparate und „ärgerte“ sie mit Kneipp´schen Anwendungen. Inzwischen bin ich gelassener. Es liegt nicht in meiner Hand, wie gesund wir durch den Winter kommen. Kneipp ist ja nicht schlecht, aber ich will uns damit nicht stessen. Es gibt zu jeder Mahlzeit „etwas Frisches“ und wir gehen raus, das muss reichen.

Weniger planen. Im Winter sage ich bei Verabredungen meist gleich dazu: „Aber nur, wenn alle gesund sind.“ Viele Jahre sind wir über Weihnachten und Silvester in den Urlaub gefahren. Leider hat sich herausgestellt, dass dies die beliebteste Zeit für Viren und Bakterien zu sein scheint. Kranke Kinder zu haben ist anstregend. Aber kranke Kinder zu haben und unterwegs zu sein, das ist ätzend. Mein reiselustiger Mann liest das nicht gern, aber ich  will in dieser „heiklen“ Zeit lieber zu Hause zu bleiben. Und wenn, dann will ich wenigstens nicht irgendetwas buchen, sondern etwas, das ich problemlos absagen kann wie etwa Verwandtenbesuche.

Kleine Helfer nutzen. Möglicherweise übertreibe ich damit ein wenig. Doch im Kinderzimmer der Kleinen steht immer eine Spuckschüssel griffbereit unterm Bett. Immer. Da ich auch nachts in der Nähe der Kinder bin, hat mir das sicher schon vier- oder fünfmal nächtliches Bettenbeziehen erspart (Magen-Darm-Grippe beginnt ja oft so plötzlich…). Einen weiteren nützlichen Helfer hat mir eine Freundin empfohlen: Klammerpflaster. (Auf dem oberen Bild zu sehen, „Wundnahtstreifen“ heißt das offiziell und ist in der Drogerie oder Apotheke zu haben.) Bei der letzten Platzwunde kam es wiederholt zum Einsatz. Vorsichtshalber fuhren wir trotzdem noch in die Klinik, da die Wunde nahe am Auge war. Dort sagte man mir, wenn ich mich sicher fühle, kann ich die Wunden ruhig selbst kleben. (Blöd ist halt, wenn man die Streifen in der Klinik wieder runterreißen muss…) Dieses Pflaster kann also bei kleineren Platzwunden durchaus die Notaufnahme ersparen…

Platzwunde, Krankheitszeiten mit Kindern meistern

Ein Erste-Hilfe-Kurs am Kind. Zugegeben, mein letzter ist zu lange her, aber ich muss bald sowieso einen machen. Zum Auffrischen oder Überbrücken kann ich dieses tolle Buch empfehlen! Es ist nicht nur informativ, sondern auch noch unterhaltsam zu lesen und hat den ein oder anderen unkonventiellen Tipp („Normalerweise sollten Sie jetzt mit dem Kind zum Arzt gehen. Haben sie gerade keinen Arzt griffbereit, dann machen Sie Folgendes…“). Der Autor ist Rettungssanitäter und weiß, wovon er spricht.

Kein schlechtes Gewissen. Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Ein Krankenlager kann es notwendig machen, dass man auf elektronische Babysitter und/ oder Fast Food zurückgreift. Ich denke: Kein Problem, denn es sind Ausnahmen. Als wir einmal mit einer befreundeten Familie bei meinen Eltern waren, bekamen 12 von 13 Personen einen heftigen Magen-Darm-Virus. (Es war Silvester, siehe oben…) Während die ersten Kinder schon wieder fit waren, lagen wir Eltern flach. Nach dem Urlaub kannten die Kinder das gesamte Sendeprogramm von KIKA.

Krankenlager, Krankheitszeiten mit Kindern meistern

Aus dem Familienalbum: Ein Silvester mit Sekt oder Kamillentee, ganz nach Bedarf…

Humor. Im Nachhinein kann man über diese Krakenlager lachen. Mittendrin ist es gar nicht lustig. Mir hilft es, wenn ich gelegentliche Blogposts „Neues aus dem Lazarett“ an meine Familie verschicke und alles mit ein wenig Humor würze. Das ist meine Psychohygiene. Mein Mann meinte einmal: „Der Pari Boy macht im Winter die Hälfte unserer Stromrechnung aus.“ Man kann es nicht ändern. Es geht vorbei. Also lachen wir darüber…

Vertrauen auf Gott. Niemand kennt unsere Situation so gut wie er. Er kennt sie sogar noch besser als wir und hat den Überblick. Wer auf Gottes Führung vertraut, muss nicht ständig Angst haben, etwas Wichtiges zu verpassen. Ich neige bei Gesundheitsproblemen dazu, zu denken, ich muss vielleicht doch noch nach einer anderen Diagnostik, einem anderen Arzt, einer anderen Heilmethode suchen. Eine Zweitmeinung, Drittmeinung, Viertmeinung einholen… Doch erst, wenn wir uns unsere Hilflosigkeit eingestehen, geben wir Gott Raum, in unserem Leben zu wirken. Und zu heilen…

„Als das Jesus hörte, sprach er: Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.“ (Matthäus 9,  12)

In einer Gebetszeit hatte ich den Eindruck, dass Gott mir sagt, dass er nicht nur sieht, was ich tue, sondern dass er es auch belohnen wird. Die Zeit, die wir in unsere Kinder investieren, ist nicht vergebens, keine einzige durchwachte Nacht…

Welche Tipps hast du, um Krankheitszeiten in der Familie zu überstehen? Welche Arzneimittel verwendet ihr – und welche nicht?

Deine

Handschrift

Zum Weiterlesen:

Vereinigung christlicher Heilpraktiker Ich empfehle diese Seite, obwohl ich ausdrücklich nicht mit allen Bewertungen und Kontaktadressen übereinstimme.

Janko von Ribbeck: Schnelle Hilfe für Kinder. (Kösel, 2011), dazu gehört die Seite: https://www.erste-hilfe-fuer-kinder.de/

Herbert Renz-Polster u.a.: Gesundheit für Kinder. Kösel. Buch und dazugehörige Webseite. Eine Empfehlung aus den Kommentaren unter diesem Artikel… nachlesen 😉

Carsten „Storch“ Schmelzer: Heilung. Was wir glauben und erwarten dürfen. SCM R. Brockhaus (2013). Ein tiefgründiges, gut recherchiertes, kluges und engagiertes Buch über Krankheit und Heilung aus christlicher Sicht.

Dr. med. Mathias Kropf: Alternative Heilmethoden. Ein ärztlicher Leitfaden aus biblischer Sicht. Missionswerk Karlsruhe (2004) Ein umfangreiches Nachschlagewerk zu kritischen Heilmethoden, mit einem ausführlichen Teil über nicht okkult belastete alternative Heilmethoden. Leider vergriffen.

Samuel Pfeiffer: Gesundheit um jeden Preis? Alternative Medizin und christlicher Glaube. Brunnen (1994, 4. Auflage) Ein etwas älteres Buch mit dennoch wertvollen Gedanken zu Akupunktur, Fußreflexzonenmassage, Homöopathie, Irisdiagnose, Erdstrahlen und Anthroposophischer Medizin.

Ranghild Schweitzer/ Jan Schweitzer: Fragen Sie weder Arzt noch Apotheker. Kiepenheuer&Witch (2017) Wissenschaftlich fundiert (die Autoren sind Ärzte) – und mit gesundem Menschenverstand erklärt, bei welchen Beschwerden Abwarten die beste Medizin ist.

Natalie Grams: Homöopathie neu gedacht. Springer Spektrum (2015) Eine Ärztin, die mit Homöopathie arbeitet und dieser schließlich wieder den Rücken kehrt. Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse sowie interessante Einblicke ohne Schwarz-Weiß-Malerei. Dazu der Blog: http://homoeopathie-neu-gedacht.blogspot.de/

 

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21 Kommentare zu “Krankheitszeiten mit Kindern meistern

  1. Liebe Martha, danke für diesen informativen und humorvollen Beitrag. Ich werde mir den abspeichern und spätestens in der nächsten Adventszeit sowie in den Skiferien hervorholen (das ist so „unsere“ Zeit…)! Wie du schreibst, Psychohygiene ist sehr hilfreich. Herzliche Grüsse, Sonja

  2. Tolle Tipps, Martha! Beim ersten Kind war ich mit der Platzwunde noch leicht panisch im Krankenhaus, seit dem vierten haben wir auch immer Klammerpflaster daheim und versorgen die Wunde gegebenenfalls selber. 😉 Ansonsten Fiebersaft und Nasenspray. Und Tigerbalsam. Das hat meine Mama schon immer benutzt.
    Viel mehr brauchen wir meistens nicht. Außer Geduld. Davon brauchen wir sehr viel!! 🙂
    Und auch ich bin sehr froh, dass ich zu Hause sein kann und die Kinder einfach so lang daheim bleiben können bis es ihnen wirklich wieder besser geht!

  3. Wie siehst Du all diese Erkrankungen nun, liebe Martha? Alles wegen dem Sündenfall oder hat Gott sich einfach bloß geirrt bei unserer ‚Konstruktion‘? 😉
    Komisch nur – ich hab das jahrelang recherchiert – dass all die freilebenden Tiere keines unserer zahlreichen Probleme kennen …
    Liebe Grüße und
    paradise your life!

    • Eine Irrtum Gottes schließe ich mal kategorisch aus 😉 Und zu den Tieren: Sicherlich sind manche Krankheiten der Zivilisation geschuldet. Aber: Freie Wildbahn ist auch nicht gerade paradiesisch… Viele Grüße, Martha

  4. Liebe Martha,

    Dein Blog ist klasse und dieser Post spricht mir so aus dem Herzen! Habe auch nach einer Weile den Kinderarzt gewechselt, weil er einfach zu uns passen muss.

    Danke für deine Zeit, ich genieße deine Texte!!

    Agi

  5. Oh, der Text zur Situation…nach überstandenem Magen Darm hätten wir aktuell eine Mittelohrentzündung, einmal schnöden Husten und zweimal Pfeiffersches Drüsenfieber im Angebot und der Gatte weilt in Berlin…und bestimmt werde ich in ein bis zehn Jahren über diese Situation lachen können….danke, für deine Worte. Ich habe den Humor wieder aus der Schublade gekramt. Der ist ja überhaupt das beste Heilmittel. Liebe Grüße

    • Liebe Sandra, das ist aber auch heftig grad bei euch… Ich kann das so nachfühlen, Krankheitszeiten in der Großfamilie sind sooo anstrengend! Ich wünsch euch eine fette Portion Frühling – jetzt!!! Liebe Grüße, Martha

  6. Pingback: Krankheitszeiten mit Kindern meistern – Christliche Blogger Community

  7. Oh ja, gerade heute lese ich deinen Blog, während mein Mann mit richtiger Virusgrippe und hohem Fieber das Bett hütet (wenn es blöd läuft noch zwei, drei Wochen lang). Unsere Hausapotheke ist auch nicht besonders Umfangreich, aber eine Sache finde ich ganz wichtig bei Magen/Darm, Bauchschmerzen oder Durchfall: Heilerde! Gerade bei leichtem Durchfall ein tolles, natürliches Wundermittel, das sofort wirkt. Und das Beste: die Kinder lieben es (ein Teelöffel mit etwas mit Agavendicksaft oder Honig verrührt). Bleibt gesund, Ihr Lieben!!! Knuddelgrüße H.

    • Oh je, Grippe… ich hoffe, es wird nicht zu heftig und ihr macht nicht alle mit… Ab nächster Woche ist endgültig Frühling, jawohl! Danke für den Tipp mit der Heilerde, da hab ich mich bis jetzt einfach noch nicht herangetraut… Ich hätte gedacht, Kinder finden das „bäh“. Da fällt mir ein… Schwedenbitter hab ich auch vergessen 🙂 Gute Besserung und liebe Grüße, Martha

  8. Danke für den mutmachenden Artikel – ich lese ihn gerade in immer noch andauernder Schnupfenzeit… Ich kann mich auch nicht entscheiden, ob es besser ist, wenn alle gleichzeitig und alle nacheinander krank ist. Dieses Jahr schließen sich alle Konstellationen aneinander an… grmpf Fest steht aber: Das schlimmste ist, wenn die Eltern krank sind und die Kinder fit!!!
    Mir hilft übrigens dieses Buch extrem: „Gesundheit für Kinder“ von drei Ärzten und Eltern verfasst. Es ist ein Am besten ist die Kategorie „Ab wann zum Arzt?“ Da gibt es dann bei jeder Krankheit klare Ansagen: Sofort, noch heute, morgen, in den nächsten Tagen etc. Hat mich schon manchmal berechtigt aufbrechen lassen und manchmal entspannt zu Hause bleiben lassen.
    Greetings, C.

    • Liebe Cordi, vielen Dank für deinen Kommentar, hat mich voll gefreut 🙂 Und danke auch für diesen Buchtipp, das geh ich gleich mal suchen… hört sich gut an! Ach, da seh ich grad, das ist ja von Renz-Polster, den find ich ja echt suuupuer. Den Tipp häng ich mal an die Literatur im Beitrag mit an… 😉 Ich fühle mich da auch nicht immer sooo sicher, wann wie schnell zum Arzt. Ich saß schon in der Klinik für ein „Sieht doch ganz gut aus, Sie können wieder gehen.“, aber auch beim Stirn runzelnden Kinderarzt mit „Na, da hätte man aber auch mal einen Stich machen können…“ Oder ertappe mich dabei, wie ich beim Arzt die Anzahl der vorangegangenen Fiebertage ein wenig herunterschummeln wollte… Ach ja, nicht so einfach, das alles. Und wie schon geschrieben: Man lernt auch nie aus… Liebeste Grüße, Martha

  9. Liebe Martha, dein toller Artikel spricht mir aus dem Herzen. Ein richtiger Kinderarzt ist sooo wichtig, ich hab nach unserem Umzug da schon die abenteuerlichsten Sachen erlebt. Die Grundsatzentscheidungen haben wir genau wie ihr getroffen und in meiner Hausapotheke sind ebenfalls hauptsächlich Nasentropfen, Fiebersaft, Kochsalzlösung (Pariboy lässt grüßen), Heilerde und einige Heilkräuter bzw. ätherische Öle. Die Klammerpflaster werde ich mir gleich noch besorgen, denn bisher waren es hauptsächlich Platzwunden, weswegen wir (mit Vorliebe im Urlaub) in irgendwelchen Notaufnahmen saßen. LG Jojo

    • Liebe Jojo, das freut mich ja, dass du noch Tipps bekommen hast… ich durch die guten Kommentare auch und werde es mit der Heilerde nochmal probieren 🙂 Liebe Grüße und viel Gesundheit in der Frühlings- und Sommerzeit :-), Martha

      • Meine große Tochter mag die Heilerde am liebsten in einem Glas Wasser als „Sandkaffee“ (knirscht ziemlich zwischen den Zähnen 🙂 , es gibt auch Kapseln, allerdings ist das viel teurer. Wir haben damit schon viele Magen-Darm-Probleme und Halsschmerzen in den Griff bekommen

  10. Pingback: Im vollen Alltag zur Ruhe kommen – VollkommenBesonders

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