„Aufgeräumt!“ – Impulse zur Fastenzeit (4)

Fasten-Fasten

Ich muss meine Entrümpelungsaktion mal ein wenig unterbrechen. Mit dem Dinge-Verschenken bin ich so gut wie durch, ich schmeiße seit letzter Woche eigentlich nur noch weg. Mittlerweile bin ich dabei angekommen, den PC „aufzuräumen“. Letzte Woche habe ich dabei versehentlich Eishockeykarten gelöscht, die mein Mann noch gar nicht ausgedruckt hatte. Der Vollständigkeit halber hatte ich auch den virtuellen Papierkorb gleich noch geleert. Und den Zettel mit den Zugangsdaten zu der Ticketseite weggeschmissen, der neben dem PC lag. Mein Mann konnte das alles zum Glück noch retten und die Karten am Ende doch drucken, aber nun habe ich mir ein „Fasten vom Fasten“ verordnet.

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Blick über den Tellerrand

Lenken wir also heute einmal den Blick von uns weg – und hin zur Gemeinschaft. Gehst du in eine Gemeinde? Erste seit Kurzem oder schon länger? Wir sind seit mehr als 17 Jahren in unserer Gemeinde und fühlen uns sehr wohl. Witzigerweise wird auch dort gerade entrümpelt, weil wir bauen wollen/müssen. Eine bewegte Zeit kommt da auf uns zu.

Auch zum Thema Gemeinde kann man sich einmal einer inneren „Entrümpelungsaktion“ stellen. Was ist meine Rolle in der Gemeinde? Was sind meine Aufgaben? Bin ich mit ganzem Herzen dabei? Was passt vielleicht nicht mehr für mich? Gibt es Veränderungsvorschläge? Der Satz „Wir machen das so, weil wir es schon immer so gemacht haben,“ wäre ein deutliches Indiz dafür, dass ein wenig frischer Wind gut tun würde. Manchmal hilft schon eine Mitarbeiterbefragung. Nützlich ist hin und wieder aber auch ein Blick über den Tellerrand in andere Gemeinden.

Wir lieben es zum Beispiel, im Urlaub oder wenn wir bei Freunden zu Besuch sind, einen Gottesdienst in einer anderen Gemeinde zu besuchen. Manches ist vertraut, anderes ungewohnt. Dinge fallen einem ganz neu auf. In der vergangenen Woche hat mich Sandras Text „Alte Grenzen und neue Wege“, bei dem es unter anderem um das Thema Ökumene geht, inspiriert.

Noch bis zum 14. April läuft hier auf dem Blog die Blogparade #gemeinsamglauben – Was bedeutet mit (m)eine Gemeinde?. Schon 11 ganz unterschiedliche Beiträge sind eingegangen. Ich bin begeistert über das bunte Mosaik, da da entsteht…

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Zwischenstand Blogparade

Stefan von „wycliff:inspired“ schreibt über die Gemeinde als „Melting Pot“ mit Fokus auf Mission, welche er als weit gefassten Begriff beschreibt.

Tina von „Ozean der Gedanken“ schreibt darüber, dass die Gemeinde für sie ein Ort des Dienens ist, wir dienen Gott und anderen Menschen.

Jessica von „Mein alternatives Leben“ beschreibt ihren persönlichen Lebensweg, der sie aus einer charismatischen Gemeinde in eine Zeit ganz ohne Gemeinde führte, und wie sie in ihrer heutigen Gemeinde angekommen ist.

Markus von „Utopios Message“ schreibt über seine kleine Hausgemeinde als Ort von tiefer, lebendiger Begegnung.

Bei „Natürlich Jesus – Ein Blog über das einfache Leben und die (Um)Welt“  geht die Autorin der Frage des Fremdseins zum Beispiel in ländlichen Gegenden nach.

Astrid von „butterfly2god“ vergleicht ihr Wunschdenken mit der Realität ihrer Gemeinde. Sie besucht eine Landeskirche und hält nahezu jede Woche Kindergottesdienst.

Rike von „Theophilias Bücherblog“ erzählt, dass Gemeinde in der Landeskirche auch ein Netzwerk für den Altlag ist. Die Idee mit dem Bücherschrank hat mich angesprochen 🙂

Jojo von „Vollkommen Besonders“ hat eine ganze Reihe zum Thema „Inklusion“ verfasst. Für ihre wertvollen Gedanken darf man sich ein wenig Zeit nehmen. Zum Beispiel: Jesus hatte keine Berührungsängste. Inklusion ist ein zutiefst christlicher Gedanke. Anderssein ist eine Bereicherung…

Daniel von „Der Herr ist mein Hirte“ schreibt über die „Apis“, die Bedeutung der Ortsgemeinde und warum Gemeinde ein Geschenk ist.

Nici von „Milch und Honig“ beschreibt ihren Lebensweg von der Kirche in der DDR über den EC bis heute. Sie hat schon erleben müssen, dass Kinder als störend erlebt wurden und was „Vielfalt“ für sie bedeutet.

Ulrike von „Glaube-Hoffnung-Liebe“ beschreibt ihre Gemeinde als freikirchlich, lebendig und alltagsnah. Das wichtigste ist ihr, dass Jesus in der Mitte steht.

„Der Körper des Menschen ist einer und besteht doch aus vielen Teilen. Aber all die vielen Teile gehören zusammen und bilden einen unteilbaren Organismus. So ist es auch mit Christus: mit der Gemeinde, die sein Leib ist.“

(1. Korinther 12, 12 Übersetzung: Gute Nachricht Bibel)

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Vielleicht kommt ja noch der ein oder andere Beitrag dazu? Am Ende stelle ich euch die einzelnen Beiträge und der verschiedenen Themen noch einmal ausführlicher vor.

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Eine Frage zum Weiterdenken…

Bist du in deiner Gemeinde am richtigen Platz? Wo wünscht du dir Veränderung? Mit wem könntest du darüber reden und beten?

Bete für deine Gemeinde…

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Eine gesegnete Woche wünscht

Handschrift

Noch eine Bitte…

Gemeinde, das sind auch unsere Geschwister in der ganzen Welt. Auch die, die verfolgt werden für ihren Glauben. Wo immer es möglich ist, brauchen sie Schutz von uns.

Ich schließe heute mit der persönlichen Bitte, eine Petition für einen jungen Christen zu zeichnen,  der die Abschiebung nach Afghanistan fürchten muss. Dort drohen ihm Gewalt und Unterdrückung aufgrund seines Glaubens. Ich kenne Isa persönlich aus unserer Gemeinde und bin dankbar für Unterstützung.

 

Dieser Artikel ist ein Beitrag aus der Reihe „MUnTermacher am Montag“.

FamilienLeben mit Gott, Blog, MUnTermacher am Montag

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7 Kommentare zu “„Aufgeräumt!“ – Impulse zur Fastenzeit (4)

  1. Ich bin nicht so der Kirchgänger, dass muss ich ja nun zugeben, aber aus der Kirche austreten wie andere, war nie eine Thema bei mir. Ich habe mich jetzt erst vor kurzem entschlossen, in eine andere Gemeinde überzutreten und zwar in der ich im Kindergarten war und auch konfirmiert wurde. Es ist, es klingt komisch, aber ein wenig wie nach Hause kommen. Dort fühle ich mich im Herzem wohl…..

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