„Aufgeräumt!“ – Impulse zur Fastenzeit (1)

Von Gegenständen und Gedanken

In der Fastenzeit habe ich schon ganz unterschiedliche Dinge ausprobiert. Verzicht auf Alkohol (ganz easy), Fleisch (gleich beibehalten), Schokolade (hart gelitten), Zucker (nicht durchgehalten). Oder tägliches Bibellesen, Tagebuchschreiben oder schriftliche Reflexion über die Tageslosung.

Natürlich muss man die Fastenzeit nicht einhalten, aber ich sehe das als eine Chance, mal ganz bewusst etwas wegzulassen – oder ganz bewusst etwas hinzuzutun. Allein oder mit der Familie. In diesem Jahr möchte ich entrümpeln. In zweierlei Hinsicht:

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1. Entrümpeln von Gegenständen

Ich bin niemand, der besonders stark an Dingen hängt, aber in einem 7-Personen-Haushalt sammeln sich beständig eben diese an. Dinge. Und noch mehr Dinge. Es gibt also reichlich Sachen, die ihren Dienst bei uns erfüllt haben, aus denen wir herausgewachsen sind oder die wir einfach nicht mehr benutzen.

Ich möchte in der kommenden Zeit Stück für Stück aussortieren, verschenken oder konsequent wegschmeißen. Zum Verschenken nutze ich Facebook, für den Rest steht ein sehr großer Karton im Keller bereit, daneben ein kleinerer für Papier. Wir werden regelmäßig zu Gast am Recyclinghof sein bis Ostern.

Was auch immer uns dieses Jahr noch bringen wird, es tut gut, die Vergangenheit dort im Keller und auf dem Dachboden zu sortieren und mit leichtem Gepäck unterwegs zu sein.

Im Anschluss an die letzte Entrümpelungsaktion habe ich begonnen, die Abläufe und Aufgaben in unserem Haushalt transparenter zu machen, zu ordnen und zu vereinfachen. Fazit: Es hat tatsächlich etwas bewirkt. Es war schon einiges an Zeit, was ich dafür investiert habe, aber wie es aussieht, war das nachhaltig. Unter dem Titel „Ordnung für Chaoten“  kannst du diesen Weg nachlesen.

Eine schöne Fastenzeit-Idee fand ich auch bei Bianka Bleier (deren Haushalts-Survival-Buch für mein Chaoten-Projekt überigens goldwert war). Sie verarbeitet in regelmäßigen Abständen ihre gesamten Vorräte. Je leerer der Vorratsschrank wird, desto größer wird die Kreativität. Und manchmal staunt man, was man da noch so alles hat…

Inspirierend fand ich auch einen Rat von Nici im Zusammenhang mit ihrem empfehlenswerten Artikel „Herr der Bilder – Wie bringe ich Ordnung ins Foto-Chaos?“:  „Fang einfach mit diesem Jahr an!“ Das möchte ich dir weitergeben: Schau dir nicht das große, gesammelte Chaos an. Such dir etwas aus, dass dir genau jetzt, hier und heute wichtig ist auszumisten. Erstmal nur eine Sache… 

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2. Entrümpeln von Gedanken

In der letzten Zeit hatten sich ein paar Gedanken in meinem Kopf verknotet. Es gab verschiedene „Baustellen“, über die ich nachdenken musste und ich kam nicht richtig weiter. Dabei ging es vor allem um Zukunftsfragen, welche Wege wir wann und wie in Angriff nehmen wollen. In dieser Situation habe ich ein tolles Online-Coaching in einer Facebook-Gruppe gewonnen, dass mir so richtig etwas gebracht hat. Knoten konnten sich lösen, Wege wurden klarer. Ich kann es nur empfehlen…

In den kommenden Wochen möchte ich dich einladen, über verschiedene Lebensbereiche nachzudenken. Vielleicht bietet sich dir die Möglichkeit zum „Gedanken-Aufräumen“. Während ich die Dinge zum Anfassen ordne, kann ich auch das innerliche  Loslassen üben.

Das Äußere und das Innere gehören für mich hier zusammen. Darum steht hier am Ende der Fastenimpulse immer wenigstens eine…

Frage zum Weiterdenken

Über welche „Kruschelecke“ im Haus stolperst du immer wieder und du denkst: „Mensch, hier müsste man mal aufräumen“? Denk dran: Nimm dir nicht zu viel vor, aber nimm eine einzige Ecke in Angriff. Manchmal ist der Anfang der schwerste Schritt und das Weitermachen geschieht von allein…

(Chaos-Ecken – Gibt es das, dass es das gar nicht gibt 🙂 ?)

Gibt es wiederkehrende Gedanken, über die du – sinnbildlich – stolperst? Schau sie genauer an. Was wollen sie dir sagen? Brauchst du sie noch – oder können die weg?

(Bei mir war es zum Beispiel der Satz: „Das kann ich nicht.“)

„Konzentriert euch auf das, was wahr und anständig und gerecht ist. Denkt über das nach, was rein und liebenswert und bewunderungswürdig ist, über Dinge, die Auszeichnung und Lob verdienen.“

(Philipper 4,9 Übersetzung: Neues Leben)

Sät nach dem Maß der Gerechtigkeit, erntet nach dem Maß der Liebe! Macht einen neuen Anfang... Vom Loslassen, Rückblick am Jahresende, Aufräumt! Impulse zur Fastenzeit

Hast du dir etwas vorgenommen für die Fastenzeit? Erzähl doch mal…

Deine Martha

FamilienLeben mit Gott, Blog, MUnTermacher am Montag

Dieser Artikel ist ein Beitrag aus der Reihe „MUnTermacher am Montag“.

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10 Kommentare zu “„Aufgeräumt!“ – Impulse zur Fastenzeit (1)

  1. Liebe Martha,
    ich beschäftige mich auch schon seit geraumer Zeit mit dem Thema Ordnung. Mal gespannt, wann ich dazu etwas schreibe. Definitiv gute und inspirierende Anstöße von dir, um einen Anfang für innere und äußere Ordnung zu machen – besonders die der Gedankenwelt. Dir ein gutes Aussortieren!
    Liebe Grüße, Kim

  2. Liebe Martha!
    Deine Idee mit dem Entrümpeln hat mich wieder daran erinnert, dass ich es für die Fastenzeit auch angedacht habe. Danke! Es war schon wieder in Vergessenheit geraten vor lauter Panik, dass ich keine Süßigkeiten mehr essen möchte/werde/will/soll… Wie auch immer. 😉
    Morgen habe ich ja noch Zeit, mir ein Konzept fürs Entrümpeln auszudenken. 😁
    Ich wünsche dir auf jeden Fall gute äußere und auch innere Entrümpelung🥀

  3. Liebe Martha,
    vielen Dank für deinen Artikel. Die Anregung, dass man auch wiederkehrende Gedanken aussortieren kann, ist echt wertvoll für mich. Ich glaube, das muss ich mal angehen. 😀
    Liebe Grüße, Nici

    • Liebe Nici, mir ist das ehrlich gesagt auch erst in diesem Coaching so aufgefallen. Und genau das ist ja schon ein ganz entscheidender Punkt: Es fällt mir auf… Ich bemerke, dass mich da innerlich wieder jemand „vollquatscht“ *lach* und schaue mir genauer an, was die Botschaft ist. Stimmt sie? Hat sie mal gestimmt? Ist etwas Wahres dran? Gedanken-Wegwerfen ist ja nicht so einfach… aber ich glaube, wir können zumindest lernen, ihnen anders zu begegnen! Liebe Grüße, Martha

  4. Liebe Martha, ich schließe mich dir an. Das Ausmisten und Neusortieren habe ich schon angefangen unabhängig von der Fastenzeit, aber das Ausmisten der Gedanken ist auch dran. Danke für den guten Impuls. Mein Blog hat diese Kur jetzt auch hinter sich und ist wieder online und geht weiter 🙂 .
    Liebe Grüße und gutes (Aus)Sortieren,
    Jojo

  5. Pingback: „Aufgeräumt!“ – Impulse zur Fastenzeit (2) – FamilienLeben mit Gott

  6. Pingback: Mittwochsimpuls Entrümpeln und frei werden – Glaube-Hoffnung-Liebe

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