Die Superfrau (1)

Kennst du die biblische Frau aus Sprüche 31? Man nennt sie die tüchtige Frau. An ihr scheint alles perfekt: Sie ist Ehefrau, Mutter, Berufstätige, Chefin, Geliebte, Wohltätige… Sie ist voller Tatendrang, hat alles im Griff und ist ein Organisationstalent. So, wie es sich anhört, braucht sie nicht einmal Schlaf…

Und ich dagegen? Ich bin „nur“ Hausfrau und Mutter, verwalte vor allem meine Wäscheberge und bin manchmal echt genervt von meinen Kindern. Ich bin häufig müde. Manchmal denke ich am Abend, dass ich heute überhaupt nichts „Richtiges“ geschafft habe.

Und wie ist das bei dir? Hast du dich auch schon einmal gefragt, ob diese Frau eigentlich irgendetwas mit dir zu tun hat? Ich habe mir vorgenommen, sie mal von ihrem Sockel herunterzuholen und dir in der nächsten Zeit näher vorzustellen. Vielleicht finden wir „ganz normalen Frauen“ uns ja doch ein wenig wieder…

Sprüche 31

Eine tüchtige Frau – wer hat das Glück, sie zu finden? Sie ist wertvoller als viele Juwelen!

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 Ich besitze nur eine äußerst überschaubare Menge an Schmuck. Meine jüngere Tochter dagegen hortet Juwelen… 

 

Ihr Mann kann sich auf sie verlassen, sie bewahrt und vergrößert seinen Besitz.

Superfrau, Lob der tüchtigen Schuhregal, Hausfrau, Sprüche 31, MUnTermacher am Montag

 Frauen kaufen immer Schuhe? Da ist was dran, aber die wenigsten davon sind für mich… 

 

Ihr Leben lang tut sie ihm Gutes, niemals fügt sie ihm Leid zu.

Massagematerial, Superfrau, Lob der tüchtigen Hausfrau, Sprüche 31, MUnTermacher am MontagLeider zu selten, aber die Ausrüstung ist da 🙂

 

Sie besorgt sich Wolle und Flachs und verarbeitet es mit geschickten Händen.

Frau beim Häkeln, Superfrau, Lob der tüchtigen Hausfrau, Sprüche 31, MUnTermacher am Montag

Häkeln ist bei uns ein weibliches Familienhobby, das wir aus Spaß und ohne viel Ehrgeiz betreiben.

 

Von weit her schafft sie Nahrung herbei, wie ein Handelsschiff aus fernen Ländern.

Auto mit Wocheneinkauf, Superfrau, Lob der tüchtigen Hausfrau, Sprüche 31, MUnTermacher am Montag

 Oft fahre ich mit dem Fahrrad einkaufen, aber WENN ich mal das Auto nehme…

 

Noch vor Tagesanbruch steht sie auf und bereitet das Essen…

Brotdosen und Trinklaschen, Superfrau, Lob der tüchtigen Hausfrau, Sprüche 31, MUnTermacher am Montag

 Ganz normale Schultage… 🙂

 

…den Mägden sagt sie, was zu tun ist…

Kind beim Staubsaugen, Superfrau, Lob der tüchtigen Hausfrau, Sprüche 31, MUnTermacher am Montag

 …sagen wir mal „Helfer“ statt „Magd“ und „Knecht“ 🙂 

 

Fortsetzung folgt…

 

Eine gute Woche wünscht dir

Handschrift

Dieser Artikel ist ein Beitrag aus der Reihe „Muntermacher am Montag“.

FamilienLeben mit Gott, Blog, MUnTermacher am Montag

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40 Kommentare zu “Die Superfrau (1)

  1. Liebe Martha, ich sehe auf den ersten Blick – Ihr benutzt auch die tollen Nalgene Trinkflaschen. Es passt zwar gar nicht zu dem Blogbeitrag. Aber ich freue mich, sie bei Dir zu sehen. Ich finde sie praktisch und meine Tochter hat damit eine trockene Büchertasche.

    Bist du die fleißig häckelnde Dame auf dem Foto? War ist der Häckelfleck geworden? Die Farbe ist sehr schön pink.

    Liebe Grüße aus Ansbach. Die Kinder sind aus dem Haus und es ist noch Dunkel. Du bist schon bald fleißig am Bloggen? Oder ist es vorgeplant?

    • Hey du, kein Problem, das passt zum Blogbeitrag. Ich freu mich über Austausch 🙂 Ich hab auch ein wenig gesucht und bin bei Nalgene geblieben. Trockenheit ist dann doch das schlagende Argument und irgendwann wollten sie die Emil-Flaschen nicht mehr… Außerdem schätze ich die Menge, die hineinpasst und dass sie trotzdem gut in/an den Ranzen passt. Ja, das bin ich beim Häkeln, meistens machen wir Mützen, Schals und so was – ich bin echt kein Profi und mach das nur so zur Entspannung mal nebenbei. Ich freu mich, dass ich meine Mädels angesteckt hab, die machen auch Mützen aus dicker Wolle. Meine Beiträge sind übrigens in der Regel vorgeplant, morgens um 6 Uhr blogge ich noch nicht… Manchmal schreib ich vormittags ein wenig oder vor eben abends. Liebe Grüße, Martha

  2. Eine klasse, praktische, alltagsnahe Auslegung des biblischen Textes….das gefällt mir, da fühle ich mich nicht mehr so unbedeutend und unwichtig..Gruß Kerstin

    • Das freut mich sehr, genau so war es gedacht 🙂 Teil 2 und 3 sind schon in Arbeit… Wir leisten unglaublich viel, nur oft sieht man so wenig davon. Gerade du! Ich wünsch dir heute viel Kraft für heute! Und morgen für morgen… und übermorgen für übermorgen… Liebe Grüße, Martha

    • EIGENTLICH weiß ich das ja, aber man kommt ja manchmal ins Zweifeln… ich glaub, das kennt jede Mutter. Ich hab gerade in der Antwort auf einen anderen Kommentar eine Erinnerung als Beispiel geschrieben: Ich war mitten in meiner Prüfungszeit, wir sind außerdem gerade umgezogen und dann sagte mir die Lehrerin eines Kindes, mein Kind täte ihr ein wenig leid, weil ich es doch etwas vernachlässigen würde. Das saß… Da fühlt man sich doch als Totalversagerin, vor allem im Vergleich mit anderen. Doch dann heißt es: Aufstehen, Krone richten, weitergehen… Ich hoffe, dass meine Auslegung in Bildern dazu vielleicht ein wenig hilft… And by the way, ich les dich ja schon eine Weile: Du bist auch so eine Superfrau! Ich finde, dass darf man sich gegenseitig ruhig öfters mal sagen… 😉 Liebe Grüße, Martha

      • Ach Du Liebe! Ja, wir sollten uns viel öfter loben, weil es stimmt! Wir wuppen soviel! Ich freue mich sehr auf Deinen nächsten Beitrag zu dem Thema! 💜
        Und was diesen unsäglichen Kommentar angeht: klingt da Neid mit, weil Du soviel schaffst…?
        Ich bewundere Dich jedenfalls sehr für Deine Leistung! Liebe Grüße!

  3. Pingback: Die Superfrau – Christliche Blogger Community

  4. Liebe Martha,
    ich musste ja HERZLICH LACHEN, als ich Deinen Artikel eben las! :-)) Mir scheint, du erfüllst dieses Ideal (wenn es denn dann eines ist) schon VIEL mehr, als Du selbst vielleicht wahrnimmst. | Ein Nachtrag zum 1. Punkt: Es geht dabei NICHT darum, wie viele Juwelen DU besitzt oder Deine jüngste Tochter; sondern DASS BESAGTE FRAU wertvoller „als viele Juwelen“ ist!!
    Ich finde es eine TOLLE IDEE diesen Jahrtausende alten Text aufs MODERNE zu übertragen und ich freue mich auf die weiteren Ausgaben!!
    Herzliche Grüße,
    Florian

    • Lieber Florian, ja, ich hab das natürlich schon gesehen, dass das mit den Juwelen anders gemeint ist… nur irgendwie wollte ich es ja in ein Fotomotiv umsetzen 🙂 Auch meine beiden Mädels sind eindeutig mehr wert als Juwelen, so ist es… Freut mich, dass dir der Beitrag gefallen hat, die Fortsetzung ist in Arbeit. Liebe Grüße, Martha

  5. Liebe Martha,
    Ich mag deinen Blog so gern 🤗
    Nachdem ich nun auch dank deiner Pläne in einem Jahr die Bibel lesen kann, spricht mich dieses Thema besonders an: „Willst du dir nicht wieder eine Arbeit suchen?“ „Andere Frauen machen das gleiche wie du, aber gehen nebenbei noch 40h arbeiten“ …
    Auch ich bin (bewußt & aktuell) nur Hausfrau mit drei Kindern (5,3,1), eines davon zuhause.
    Ich empfinde meine Aufgabe hier als so gewaltig groß – ich wüßte gar nicht, wie ich einer Arbeit nachgehen sollte
    Wir Mütter müßten gnädiger mit uns sein, denn den meisten Druck machen wir uns doch irgendwie gegenseitig. Denn an Ratschlägen, wie man es denn besser machen kann, mangelt es kaum…
    Aber „nur“ zuhause sein, das wird zumindest hier sehr oft skeptisch gesehen. Leider, wie ich finde

    Ich freue mich auf die anderen Beiträge der Reihe

    • Liebe Anne, ich finde echt diese Vergleicherei so furchtbar… Alles hat doch seine Herausforderungen. Und da ich selbst ja zu Hause bin weiß ich, wie intensiv das ist. Es erfordert so viel Hingabe und Geduld, die kein Mensch immerzu aufbringen kann… Ich bin inzwischen soweit, dass ich wieder über das Thema „Arbeiten“ nachdenken kann, aber da sollte doch jede Familie ihrem Tempo folgen. Ich sage bewusst: Familie, denn das ist betrifft ja immer mehrere Personen 🙂 Ich wünsch dir von Herzen Gottes Segen für deinen eigenen Weg! Und vielen Dank für das schöne Feedback ❤ Liebe Grüße, Martha

  6. Pingback: Die Superfrau (1) | Christliche Perlen

  7. Liebe Martha!
    Vielen lieben Dank dafür. Diese Bibelstelle kannte ich bisher nicht und finde sie sehr inspirierend.
    Ich bin auch „nur“ Hausfrau und Mutter seitdem mein Sohn chronisch krank ist.
    Es dauerte lange, bis ich meine Arbeit in in der Familie selbst wertschätzen konnte. Ich bin eine Perfektionistin und mit Kindern muss ich Abstriche machen – ein Lernprozess.
    Meine Kinder, mein Mann und meine Eltern schätzen meine Arbeit auch sehr.
    Beim Rest der Familie und im Freundeskreis ignoriere ich mittlerweile die Nachfrage „wann willst du denn wieder arbeiten gehen“. Das ist überhaupt nicht böse gemeint. Unsere Situation ist einfach für Aussenstehende etwas schwer nachzuvollziehen.
    Ich bin gespannt auf die weiteren Interpretationen von dir.

    • Ich kann mir das gut vorstellen, dass die Wertschätzung Zeit braucht. Umso mehr freut es mich zu lesen, dass das in deiner Familie so ist! Ich finde es unglauglich wichtig für mich, dass mein Mann hinter mir steht. Ich wünsch dir jedenfalls Gottes Segen für den Weg, der für euch der richtige ist… Liebe Grüße, Martha

  8. Liebe Damen,

    ich habe hier einmal zu viel „nur Hausfrau“ und „richtig arbeiten gehen“ gehört. Jetzt muss ich hier einmal intervenieren! – Für die Familie da sein IST richtige Arbeit!! Sie mag kein Geld einbringen, aber sie ist WERTVOLL und WICHTIG und ANSTRENGEND!! Mit jedem Butterbrot, das ihr schmiert, legt ihr ein GOLDSTÜCK in die HERZEN eurer Kinder!! Mit jedem Wäscheberg, den ihr ABARBEITET, bekämpft ihr den Zerfall und Mangel in eurer Familie!! Arztbesuche, Hausaufgabenhilfe, zu Freunden kutschieren – ich weiß selber, dass man den ganzen Tag mit vermeintlichen „Kleinigkeiten“ verbringen kann und am Ende das Gefühl hat, „Nix“ geschafft zu haben. Aber DAS Gefühl täuscht! Denn werden diese Tätigkeiten NICHT getan, werden sich die Nachteile früher oder später Bahn brechen; an die Oberfläche blubbern.

    Es gibt kein „NUR Hausfrau“! Wir leben in einer Zeit, in der ein ANDERES Ideal hochgehalten wird und aufgrund dessen DIESE ARBEIT weniger wertgeschätzt wird! Ein UNDING, wie ich finde!! (Aber das kann auch „nächste Woche“ wieder anders sein…)

    Ganz UNABHÄNGIG davon, sind wir vor GOTT wertvoll!!! – Ich werde nicht wertvoller dadurch, dass ich mich in einen vergoldeten Privatjet setze!! Und ich werde nicht weniger wertvoll, dadurch dass ich mein Klo putze!! (und nicht mal dafür bezahlt werde…)

    WIR SIND KOSTBAR in GOTTES AUGEN!!! – Hey, und wenn ihr es schafft, DAS(!!!) (auch nur zu einem kleinen Bruchstück) (vielleicht durch eine gemeinsame Bibelstunde, eine Umarmung, what ever) in die HERZEN eurer Kinder / eurer Ehemänner / eurer Freunde zu pflanzen – HEY, da bildet ihr aber die nächste Generation GOTTESKÄMPFER und GELIEBTER PRINZESSINNEN aus!!! WOW!!!

    Und ehrlich gesagt: DAS finde ich wertvoller, als jetzt am PC zu sitzen und irgendwelche Überraschungs-Ei-Produkte zu designen…

  9. Auch ich musste bei deiner Interpretation gut schmunzeln. 😉 Dass ich besagte Dame als Vorbild nehme, sieht man ja denke ich an meinem Blogtitel und ich sehe bei mir noch sehr viel Luft noch oben, aber du hast Recht, man darf auch mal schauen, wo man sein Ziel schon erreicht. 🙂

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