Warten auf die Ankunft

– und wohin das Adventspäckchen reist…

Wenn man auf der Straße Menschen fragen würde, was „Advent“ bedeutet, wie viele wüssten es wohl? Und auch wenn wir es wissen, was bedeutet das für unseren Alltag? Ist mir immer bewusst, auf wen und was wir warten? Und wie gestalte ich die Ankunftszeit?

Das Ablenkungspotenzial ist groß: Shoppen bis zum letzten Tag, Termine ohne Ende, Weihnachtsfeiern, die mit dem Weihnachtsgeschehen eigentlich gar nicht zu tun haben, Vorbereitungen für das Fest, Geschenke besorgen… also eine ellenlange To-do-Liste. Was will ich noch alles schaffen vor Weihnachten, was noch im alten Jahr? Wir leben auf diese Termine hin und lassen uns gern dabei ein wenig hetzen.

In Wirklichkeit wünschen wir uns doch echte Besinnlichkeit – also Besinnung auf das Wesentliche. Das Wort „warten“ schließt ja normalerweise einen gewissen „Leerlauf“ mit ein. Sich fokussieren auf das, was da kommen soll. Sich eben nicht ablenken lassen von all dem Drumherum. Aber nicht nur das: Im Warten möchte ich auch Momente bewusst und intensiv erleben. Mich hineingeben in das, was ich jetzt gerade tue. Ohne zwei, drei weitere Dinge nebenbei und ohne den ständigen Blick auf die Uhr. Geht es im Großfamilienalltag überhaupt – und dann ausgerechnet vor Weihnachten?

Im Advent versuchen wir, uns als Familie zu versammeln, wenn es abends dunkel wird. Das klappt durch verschiedene Aktivitäten und Fahrdienste nicht immer und oft sind nicht wirklich alle anwesend. Aber wenn ich das Abendessen ein wenig „vorplane“ und alle, die zu Hause sind, dazukommen, dann klappt es zumindest relativ oft. So kochen wir uns in der Dämmerung Tee oder Punsch, lesen in unseren Weihnachtsbüchern oder basteln etwas. Eine wunderschöne Anregung für die Weihnachtsbibliothek gibt es übrigens auf dem Blog Honigdusche. Manchmal singen wir Weihnachtslieder oder machen Musik. Eine Tochter spielt Flöte oder Trompete, die andere Klavier.

Warten auf die Ankunft, im Advent, im Adventsstunde am Kamin, Muntermacher am Montag

Und ich? Ich habe auch mal Klavierspielen gelernt. Trotzdem sitze ich das ganze Jahr über fast nie am Klavier. Irgendwie ließ sich das in der Baby- und Kleinkindzeit nicht gut beibehalten, vermutlich war ich da auch nicht zielstrebig genug. Aber Weihnachten, da hole ich jedes Jahr die Klaviernoten vom Dachboden und spiele wenigstens ein paar einfache Weihnachtslieder. Dabei denke ich sehr dankbar an meine Klavierlehrerin aus der Uni, die mir diese gegeben hat, damit ich immer etwas „zum Spaß“ spielen kann ohne lange üben zu müssen. Was für ein Geschenk, Jahr für Jahr!

Diese Jahr möchte ich bei der Bloggerchallenge #bewusstimhierundjetzt von dem Blog anny-thing mitmachen.

Was heißt das?

„Dinge also wieder zum Selbstzweck tun und sich ganz darauf konzentrieren (ohne dass es zu anstrengend wird), ist das Ziel dieser Challenge, wenn man es so nennen möchte. Und noch eine Komponente soll Teil davon sein: Wenn wir im Hier und Jetzt sind, in der Gegenwart, dann können wir auch genau hier Gottes Wirken, seine Gegenwart und seinen Willen – eben hier und jetzt – wahrnehmen und ihm nachgehen.“ (anny-thing)

Diese Woche möchte ich mir ganz bewusst Hier-und-Jetzt-Momente schaffen, in denen ich mich ans Klavier setze. Am nächsten Montag möchte ich dann von meinen Erfahrungen berichten. Hast du Lust mitzumachen? Diese Woche geht es also um Musik, um das Musikhören, singen, musizieren… Mach dein Ding und schau, was es mit dir macht 🙂

Warten auf die Ankunft, im Advent im hier und jetzt, Flow Momente, Klavierspielen, Muntermacher am Montag

„Wir können diese Hier-und-Jetzt-Momente dafür nutzen, dass wir uns auf die Tätigkeit konzentrieren, aber wir können sie auch aufwerten, indem wir ihren heiligen Wert erkennen und dabei auf Jesus schauen. Mehr als Selbstzweck: Beziehungszweck.“ (anny-thing)

Auf dem Blog anny-thing kannst in den nächsten Wochen von ganz unterschiedlichen Vorhaben verschiedener Blogger lesen und bestimmt viele spannende Hier-und-Jetzt-Projekte entdecken und miterleben.

Gewinner der Verlosung

Mit tatkräftiger Unterstützung meines dreijährigen Sohnes haben wir gestern am 1. Advent den Gewinner gezogen. Herzlichen Glückwunsch, liebe K., das Adventspäckchen macht sich irgendwann in der nächsten Zeit auf den Weg zu dir!

Warten auf die Ankunft, Advent, Verlosung eines Geschenkes

Auch ein Weihnachtsbrief geht auf die Reise. Die Gewinnchance hier lag bei 100%, da nur eine Person außerhalb von Deutschland an der Verlosung teilgenommen hat… Ich freue mich riesig, der lieben Ulrike Nägele von „Glaube-Hoffnung-Liebe“ Weihnachtspost zu schicken!

Liebe K., liebe Ulrike, bitte schreibt mir eure Adressen über das Konaktformular oder an familienlebenmitgott@gmx.de.

Ich wünsche Dir eine wunderschöne erste Dezemberwoche und eine gesegnete Adventszeit mit dem Blick auf den, der da kommt…

Deine

Martha vom Blog FamilienLeben mit Gott

Dieser Artikel ist ein Beitrag aus der Reihe „Muntermacher am Montag“.

 

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5 Kommentare zu “Warten auf die Ankunft

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