Schule – Pflicht und Wahl

Die Schulpflicht – Segen oder Fluch?

Die Schulpflicht in Deutschland ist eine wertvolle Errungenschaft. Die Schulpflicht in Deutschland ist eine Qual. Das sind zwei gegensätzliche Aussagen? Doch an beiden ist tatsächlich etwas dran…

Natürlich ist es ein Segen, dass unsere Kinder nicht mehr arbeiten müssen und dass alle Zugang zu Bildung unabhängig vom Geldbeutel der Eltern haben. (Das stimmt natürlich bei genauerem Betrachten auch nur teilweise.) Wie viele Kinder auf dieser Welt würden etwas darum geben, zur Schule gehen und lernen zu dürfen! Dennoch es gibt auch die Schattenseite…

Bericht einer Mutter:

„Wer ein Kind hat, das die Schule schon einmal verweigert hat, weil es diesen Ort als etwas wie die Vorhölle empfand, der weiß, warum ich die Schulpflicht kritisch sehe. Mein Sohn wurde über einen längeren Zeitraum gemobbt. Der Lehrer war leider auch ziemlich hilflos und hat manches auch gar nicht mitbekommen. Ich war schon froh, dass mein Sohn relativ viel zu Hause erzählt hat. Ich hätte viel darum gegeben, mein Kind einfach mal eine halbes oder ganzes Jahr abzumelden, damit es sich erholen kann. Und dann hätten wir in Ruhe überlegt, wie es weitergeht. Stattdessen fühlte ich mich als der „verlängerte Arm“ des Staates, der das Kind morgens gegen dessen Willen aus der Haustür in Richtung Schule schiebt, weil „es sein muss“. Manchmal drehte der Junge auf halbem Weg wieder um und kam nach Hause, weil ihm so schlecht war. Manchmal hielt er durch. Es war eine schlimme Zeit für ihn und auch für mich, täglich mit weinendem Herzen und der Hoffnung, dass das Kind den Tag irgendwie schafft.“

Vielleicht hört sich das für dich zu dramatisch an. Glücklicherweise ist das auch nicht der Normalfall, aber mit so etwas können Familien durchaus konfrontiert sein. Es gibt sicher noch einige weitere Gründe, warum Schule für Kinder zu einer Last werden kann. Das Beispiel betrifft übrigens eine christliche Schule, Mobbing kann es überall geben.

Tatsache ist jedenfalls, dass die Schulpflicht in Deutschland ziemlich streng umgesetzt ist. Die meisten Länder Europas (Osteuropa mal ausgenommen) bieten Möglichkeiten für das sogenannte „Homeschooling“. Die Schulpflicht wird dann verstanden als eine Unterrichts- oder Bildungspflicht. Es gibt Familien, die  Deutschland verlassen, um manchmal nur ein paar Kilometer hinter der Grenze ein anderes Leben zu praktizieren. Wer mehr wissen möchte über die Schul-, Unterrichts- und Bildungspflicht in anderen Ländern, dem kann ich diesen Artikel zur Information empfehlen. Die Europakarte auf Seite 19 zeigt eindrücklich, wie sich Deutschland hier von den Nachbarländern unterscheidet.

Exkurs: Schule damals…

Zu Abrahams Zeiten lehrte der Vater den Sohn alles, was er im Leben brauchte. Er erzog den Sohn und dieser übernahm auch seinen Beruf. Die Mädchen verbrachten ihre Zeit daheim bei der Mutter und lernten Spinnen, Weben, Backen usw. Auch die religiöse Unterweisung war in israelitischen Familien Aufgabe der Eltern. Erst im 2./1. Jahrhundert vor Christus entstand eine Art Schule. Sie befand sich in der Synagog und durfte nur von Jungen besucht werden. Gelehrt wurde Lesen und  Schreiben, das wichtigste war aber die Unterweisung in der Heiligen Schrift. Ob diese Schule wohl unserem heutigen Verständnis nach kindgerecht war?

Auch dies ist bedenkenswert: Deutschland hat gar nicht ein Schulsystem, sondern eigentlich sechszehn. Wer jemals mit Schulkindern in ein anderes Bundesland gezogen ist, der weiß, was ich meine. Es gab Zeiten, da haben wir ernsthaft darüber nachgedacht, „Bildungsflüchtlinge“ zu werden. Wir wollten gar nicht Deutschland verlassen, aber vielleicht wenigstens Bayern. Ich kenne tatsächlich Familien, die Bayern lieber pünktlich zum Schuleintritt des Kindes den Rücken kehrten… Nun, wir sind also noch hier mit mittlerweile vier Schulkindern 🙂

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Auf welche Schule soll mein Kind gehen?

Je nach Wohnort haben wir mehr oder weniger Wahlmöglichkeiten, auf welche Schule wir unser Kind schicken wollen. Aber auch wenn es nur eine realistische Möglichkeit gibt, müssen wir nicht verzweifeln. Auch an Schulen mit einem schlechten Ruf gibt es gute Lehrer. Und schlechte Lehrer können einem an privaten Schulen ebenso begegnen. In der Schule laufen Beziehungsprozesse ab, es geht um Gemeinschaft. Es hängt von vielen Faktoren ab, wie diese sich entwickelt. Vom Rektor, vom Lehrer, vom Kind, von der Zusammensetzung der Klasse, von der Klassengröße, vom Umfeld, vom Bemühen der Eltern, von den Schulpsychologen, den Beratungslehrkräften und durchaus auch von der Sekretärin und vom Hausmeister…

Was ich damit sagen möchte: Auch, wenn du mit der Schule vor Ort nicht so glücklich bist, gibt es keinen Grund, schon vor Schulbeginn zu resignieren. Gerade in der Grundschulzeit kann ein kurzer Schulweg ein Segen sein. Die Kinder werden bald selbstständiger und können ihre Freunde, die ebenfalls in der Nähe wohnen, besuchen. Auch wir haben uns darum (bisher) in der Grundschulzeit für die Schule im Stadtteil entschieden, auch wenn wir nicht mit allem zufrieden sind. Der Pausenhof liegt zum Beispiel sehr zentral und ist ein Treffpunkt am Nachmittag, was die Kinder sehr lieben.

Wer eine gute christliche Bekenntnisschule in der Nähe hat, kann sich natürlich glücklich schätzen. In der Praxis ist es so, dass sich evangelische oder katholische Schulen gar nicht immer in so großem Maße von der staatlichen Schule unterscheiden. Das kann aber sehr unterschiedlich sein. Für diese und alle anderen Schulen gilt: Wir sollten das Schulprogramm, die Werte- und Geisteshaltungen und die Umsetzung so gut es geht für uns überprüfen. Oft ist es auch eine Frage des Geldes, ob die Kinder eine Alternativschule besuchen können. Wir haben ein Kind auf der evangelischen Schule (90 Euro im Monat) und eines auf der katholischen Mädchenschule (30 Euro im Monat). Die erste Schule hat uns vom Schulgeld befreit, die zweite nicht. Alle anderen Privatschulen kosten hier 300-400 Euro und wären auch dann unerschwinglich für uns, wenn sie einen Nachlass gewähren. Doch auch das ist sehr verschieden, es lohnt sich nachzufragen.

Nicht nur aus christlicher Sicht gibt es einige Kritikpunkte an der staatlichen Schule. Es herrscht Leistungs- und Notendruck, der Einfluss der Wirtschaft auf die Inhalte ist besonders in höheren Klassen ist nicht zu übersehen und insgesamt ist die Schule zu wenig kind- und jugendgerecht. Verständlich also, dass Eltern nach Alternativen suchen.

Die Montessorischule bietet hier einen kindgerechten Ansatz. Der bekannte Leitspruch „Hilf mir, es selbst zu tun“ wird vor allem über Freiarbeit mit bestimmten Materialien umgesetzt. Maria Montessori war Katholikin, durchaus auch mit esoterischen Einflüssen, jedoch spielt dieser Ursprung bei der Pädagogik kaum eine Rolle. Betont wird die kindliche Selbstverwirklichung, ein Ziel, das Eltern für sich überprüfen können.

Eine gute Alternative ist die Jenaplan-Schule. Peter Petersen ging davon aus, dass „alles erzieht“. Das Umfeld ist für die Kinder sehr wichtig, darum spielt Gemeinschaft in dieser Richtung der Pädagogik eine große Rolle. Es wird werteorientiert und in altersgemischten Stammgruppen unterrichtet. Jenaplan-Schulen müssen nicht christlich orientiert sein, auch hier gilt es, die einzelne Schule zu prüfen.

Die Waldorfschule nimmt meiner Meinung nach eine Sonderrolle unter den Alternativschulen ein. Es würde den Rahmen sprengen, hier auf die Entwicklung der Waldorfschulen und deren Position heute einzugehen, bei Wikipedia kann man sich einen schnellen Überblick verschaffen. Auf den ersten Blick wirkt dort alles sehr sympathisch und kindgerecht. Wir trafen bei einem Tag der offenen Tür auf eine angenehme Atmosphäre, sehr nette und bemühte Lehrer, eine Schule mitten in der Natur. Es begeisterte uns, wie praktisch und kindgerecht die Kinder lernen und wie sie mit den Händen etwas schaffen. Nachdem ich mich aber auch genauer mit dem Schulkonzept, Rudolf Steiner und der Anthroposophie aus christlicher Sicht beschäftigt habe, bin ich froh, dass wir uns dennoch dagegen entschieden haben.

Für mich als Christ wäre es wirlich eine tägliche Gratwanderung. Zwar wird immer wieder beteuert, dass Anthroposophie kein Unterrichtsgegenstand ist, dennoch ist diese Schulart sehr von einer speziellen Weltanschauung geprägt. Dies kann man freilich auch der staatlichen Schule in Bezug auf Leistungsgedanken und Notendruck unterstellen. Doch ist mir dies in der Summe lieber als falsche geistliche Wurzeln, die in der Waldorfschule zweifellos durch die Lehrer vertreten werden. Denn so wenig Rudolf Steiners Lehre Gegenstand des Unterrichts in der Schule sein soll, so zentral ist dieser Inhalt doch in der Ausbildung der Waldorflehrer. Das anthroposophische Menschenbild ist geprägt von okkult-esoterischen Ideen, z.B. dem Glauben an eine Reinkarnation. Bildung bedeutet in der Waldorfpädagogik, den Geist anzusprechen. So kann es sein, dass die Kinder Sprüche und Verse nachsprechen lernen, die sie noch gar nicht verstehen, aber verinnerlichen sollen. Anthoposophie wird nicht explizit gelehrt, aber sie kommt sicherlich „durch die Hintertür“. Es besteht meiner Meinung nach durchaus die Gefahr, dass das Kind dieses Gedankengut annimmt, was unserer Absicht, den Kindern Jesus Christus als einzigen Weg zur Erlösung nahezubringen, entgegensteht. Nachdem ich eine Waldorfschule angeschaut habe, kann ich gut verstehen, warum Eltern sich für diese entscheiden. Ich kann es jedoch nicht.

Wer sich genauer mit dem Schulsystem und den alternativen Schulen aus christlicher Sicht befassen möchte, dem kann ich für einen ersten Überblick das Büchlein „Was lernen unsere Kinder? Schulsysteme und ihre Erziehungsziele – Gefahren für unsere Kinder?“ von Axel Volk (Daniel Verlag, 2009) empfehlen.

Vor einiger Zeit schrieb ich in dem Artikel „Die Sache mit der Schule“ darüber, dass mein viertes Kind in die Schule kam und warum ich neben der Freude über diesem Schritt auch Bauchweh hatte. In insgesamt 19 Schuljahren mit Kindern (nicht nacheinander, sondern zeitgleich 🙂 ) habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, welche Rolle wir als Eltern im Schulleben der Kinder haben. Im dritten Teil der Schul-Reihe erwarten dich daher 7 Punkte, wir wir unsere Kinder in der Schule unterstützen können. Außerdem erfährst du, wie es mit dem Kind weiterging, das in der Schule gemobbt wurde…

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Deine

Martha vom Blog FamilienLeben mit Gott

Wie sind deine Erfahrungen mit der Schule – Spaß oder Ernst des Lebens? Hattet ihr auch schon Probleme mit Mobbing? Welche Schulen besuchen deine Kinder? Ich freue mich auf deine Erfahrungen, schreibe gern etwas in die Kommentare…

 

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11 Kommentare zu “Schule – Pflicht und Wahl

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  2. Liebe Martha,
    hätte mir jemand früher gesagt, ich würde mir Homeschooling für Deutschland wünschen, hätte ich ihn für verrückt gehalten. Allerdings kam ich im zweiten Schuljahr meines zweiten Kindes wirklich an den Punkt, an dem ich dachte, die ganze Familie wäre glücklicher, würde ich das zu Hause machen. Und das Gefühle „der verlängerte Arm“ des Staates zu sein, kenne ich damit zu gut, wenn man sein heulendes, sich wehrendes Kind zur Schule bringen muss, weil es muss.
    Die Konsequenz daraus war, dass es tatsächlich ab und an zu Hause bleiben durfte, allerdings mit der Bedingung, dass ich es nicht bespaße. Eine Regel über die ich früher nur den Kopf geschüttelt hätte. Seit der dritten Klasse läuft es bei diesem Kind besser. Der Stundenplan hat sich für es positiv verändert, so dass es mehr Abwechslung bekommt. Plötzlich ist es normal zur Schule zu gehen, die Hausaufgaben sind nicht mehr so eine Qual wie vor einem Jahr. Viele Gedanken über Schulwechsel und Co, die ich mir gemacht habe, sind zum Glück erstmal für die Schublade.

    Ganz liebe Grüße
    Heike

    • Liebe Heike, ich kann deine Erfahrungen echt gut nachvollziehen. Vor einiger Zeit gab es mal eine Doku über Kinder, die nicht in die Schule wollten. Die Eltern waren entsprechend verzweifelt… Einer war hoch intelligent, aber eben ein Einzelgänger, nur eins von vielen Beispielen… Ich finde immer wichtig, die Schicksale dahinter zu sehen und nicht nur auf einer theoretischen Ebene zu diskutieren. Ich denke, ich würde (im Moment) alle meine Kinder auch zur Schule schicken, wenn ich es nicht müsste. Doch die Möglichkeit einer Wahl würde ich mir wünschen. Liebe Grüße, Martha

  3. Jedes Kind ist anders und nicht immer passen Kinder und Schulsystem zusammen. Mich ärgert sehr, dass Eltern oftmals die Kompetenz abgesprochen wird, im Sinne des Kindes zu entscheiden. Kind 1 passt sehr gut in unser Schulsystem in Niedersachsen. Bei unserem 2. Kind gab es schon Schwierigkeiten vor der Einschulung, besonders das Gesundheitsamt ist mein neuer „Freund“ im System.
    Nur mit Kampf, Diskussion, Androhung von weiteren Maßnahmen ist unser Kind da wo es jetzt ist.
    Was passiert eigentlich mit Kindern, deren Eltern diesen Weg nicht gehen können oder wollen. Diese Kinder haben schon verloren oder werden auf ihren Weg verloren und vieler Chancen beraubt. Das ist einfach erschreckend. Ich bin selber im Umfeld Schule tätig, man ist so abhängig und ausgeliefert. Haben wir eine kleine Klasse, fähigen, motivierten Lehrer.? Passt dieser Mensch mit seinen Ansichten und Methoden zu meinem Kind? Und einigen Kindern wird so die Motivation und Lernfreude genommen.

    • Hallo Anett, vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Darf ich mal fragen, wo dein Kind denn jetzt ist 🙂 ? Den Gedanken mit den Eltern habe ich auf öfters. Wir durchleben das auch gerade wieder. Mein Schulanfänger hat größere feinmotorische Probleme. Ich muss mit der Lehrerin engen Kontakt halten, bei den Hausaufgaben braucht er 1:1-Betreuung. Wenn ich das nicht tun würde – wer dann? Das ist wirklich für manche Kinder sehr traurig. Und ich bin manchmal echt entmutigt, wenn man sieht, dass bei manchen Kindern im Grundschulalter schon quasi vorprogrammiert ist, „wo das alles mal endet“… Mein Großer macht nun seinen Abschluss und ich sehe das an seinen ehemaligen Schulkameraden. Im Grunde war im Grundschulalter schon der Weg für jeden vorgezeichnet… Der eine auf die Uni, der andere ohne Abschluss. Zum Glück passt bei unserem Schulanfänger das Drumherum ganz gut, er geht sehr gern in die Schule, mag seine Lehrerin und macht trotz der Schreib-Problem sogar gern Hausaufgaben! Wenn ich daneben sitze… Ich kämpfe dafür, dass es so bleiben kann… Liebe Grüße, Martha

    • Hallo du, ja, da hast du natürlicht recht. Ich kann in diesem Text unsere Entscheidungsfindung auch nur verkürzt darstellen, ich könnte Seiten füllen 😉 Das interessante für mich war: Wer sich nicht nher mit der Waldorfschule beschäftigt hat, sagt oft, das ist doch alles so christlich dort. Christen, die sich damit beschäftigt haben, kommen oft zu dem Schluss: Es ist eben nicht christlich. Die Differenzen wollte ich hier aufzeigen. Die staatliche Schule hält den geistlichen Bereich ja ziemlich heraus aus allem (und Religion ist sowieso ein freiwilliges Fach), hier sehe ich Probleme eher an anderen Stellen. Aber ob ein Kind als Christ auf eine Waldorfschule schicken kann, ist tatsächlich eine Frage, bei der man zu verschiedenen Schlüssen kommen kann. Ich kenne Christen, die tun es gern. Ich kenne Christen, die halten es für machbar. Ich kenne Christen, die würden es niemals tun. Ich stelle hier unsere persönliche Entscheidung und unsere Gründe dar… Aber sicherlich kann es andere Wege geben. Vor genau so einer Frage steht ja auch jemand, der als Nicht-Christ eine christliche Bekenntnisschule in Erwägung zieht. Auch hier gibt es verschiedene Wege, es gibt z.B. auch Muslime, die für ihre Kinder eine christliche Schule besser finden als eine staatliche. Die Anthroposophie war für uns einer von mehreren Gründen, uns gegen die Waldorfschule zu entscheiden. Weiter waren, dass wir nicht noch einen weiteren Lebensmittelpunkt „eröffnen“ können und wollen und dass es auch finanziell schwierig geworden wäre, besonders, wenn man nicht „mit ganzem Herzen“ dabei ist… Liebe Grüße, Martha

  4. Uns ging es dieses Jahr so, dass wir unsere Tochter hätten einschulen müssen, doch sowie die Erzieherinnen als auch die Logopädin und wir waren uns einig dass es noch ein Überforderung für sie wäre. Die Lehrerin und der Rektor haben es nicht eingesehen und wollten dass sie in die Schule kommt, nach hartem Kampf wurde es uns genehmigt sie in eine Grundschulförderklasse zu geben. Nun wir sind so unendlich dankbar und sie ist so glücklich und gut aufgehoben dort. Sie wollte auch nicht in die Schule. Vom Alter ist sie gerade erst Anfang September 6 geworden .Liebe Grüße Magda

    • Vielen Dank, dass du deine Erfahrung teilst. Es macht mich echt traurig, wenn ich so etwas lese. Wissen nicht die Eltern am besten, was gut für das Kind ist? Und wenn dann noch Erzieher/ Therapeuten gleicher Ansicht sind… absolut unverständlich. Aber da spielen so viele Gründe mit hinein. Das (schulpolitische) Ziel, möglichst alle schulpflichtigen Kinder einzuschulen, die Größe der Klassen in dem Jahrgang… Ich finde es eigentlich nicht in Ordnung, dass diese Entscheidung vom Rektor getroffen wird. Noch eine kleine Begebenheit zum Stichtag: Als eine Freundin schwanger war, sagte sie: „Mist, Entbindungstermin Ende September. Hoffentlich kommt es erst im Oktober, sonst muss es mit 5 in die Schule!“ Man kann darüber lächeln, aber eigentlich ist es traurig. Wie schön zu lesen, dass es deiner Tochter dort gut geht! Liebe Grüße, Martha

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