Ordnung für Chaoten – Lektion 6

Erfolgsbericht (?)

Heute berichte ich euch davon, wie aus unserem Chaos ein geordneter, gut geplanter und funktionierender Haushalt geworden ist, zu dem alle Familienmitglieder ihren Teil beitragen. Zumindest hätte ich gern davon berichtet. Okay… Ich gebe es zu, Wunschdenken und Realität liegen doch ein klitzekleines bisschen auseinander.

Die Wahrheit geht so: Ich habe einige Zeit investiert, unsere Strukturen zu überdenken und mir Neues zu überlegen. Dabei haben mir zum Beispiel gute Bücher geholfen. (Du findest sie, wenn du dich durch die anderen Folgen von „Ordnung für Chaoten“ stöberst.)  Schritt für Schritt habe ich Dinge ausprobiert und verändert. Ich war frustriert, weil die Schritte mir nicht groß genug waren. Ich habe mich gefreut, dass ein gewisser Erfolg erkennbar wurde. Ja, es ist noch viel Luft nach oben. Aber alles andere wäre ja auch irgendwie langweilig…

Vorher

Ich komme morgens vom Kindergarten-Bringdienst in ein unaufgeräumtes Haus. Vielleicht ist gerade Montag, da finde ich das besonders belastend. Während ich noch darüber nachdenke, wo ich mit dem Versuch der Chaoseindämmung anfange, fallen mir die vielen Schuhe im Eingangsberich auf. Ich trage einige in den Schuhschrank. Dabei entdecke ich Mädchenschuhe, die längst zu klein sein dürften. Ich schnalle mir mein Kleinkind auf den Rücken und steige in den Keller zu meinem „Schuhlager“. Davor liegt ein Berg Hosen, der meiner jüngeren Tochter passen könnte. Sie ist in vier Monaten vier Zentimeter gewachsen, also muss ich die Hosen unbedingt durchschauen, bevor sie wieder zu klein sind. Im Waschkeller finde ich die Waschmaschine mit gewaschenen Sachen vor, also mal schnell noch Wäsche aufhängen. Die Wäscheständer sind voll, also raus in den Garten damit. Da entdecke ich, dass die Eibe vom Nachbarn schon ziemlich weit über den Gartenzaun zu uns herüberragt. Okay, also erstmal die wirklich wichtigen Dinge: Zweige mit giftigen Beeren entfernen. Ich bringe sie auch gleich in die grüne Tonne vors Haus. Mensch, der Vorgarten hätte es auch mal wieder nötig, gepflegt zu werden. Und wo ich schon einmal dabei bin… Auf einmal steht meine Tochter vor mir und fragt: „Mama, was gibt´s zum Mittag?“ Ups, schon so spät? Ist die Schule schon aus? Keine Ahnung, was es zu Essen gibt. Wir gehen ins Haus und stolpern über einen Berg Schuhe…

Viele Schuhe vorm Wohnwagen, Urlaub als kinderreiche Familie, Ordnung für Chaoten

Nachher

Ich komme morgens vom Kindergarten-Bringdienst in ein unaufgeräumtes Haus. Es ist gar nicht so entscheidend, ob heute Montag ist oder ein beliebiger anderer Tag. Ich werfe einen Blick auf den Putz- und Aufräumplan und weiß, welche Aufgaben heute anstehen. Alles andere werde ich ignorieren, da ich weiß, es ist in den nächsten Tagen dann dran… Wenn ich zwischendurch „mal fünf Minuten“ habe, weiß ich sofort, an welcher „Baustelle“ ich weiterarbeiten will. (Ordentliche Menschen tun das alles ganz automatisch. Für Chaoten ist das eben ein Lernprozess…)

Im Keller liegen keine Wäscheberge mehr. Seit ich zwei feste Waschtage in der Woche habe, sind es höchstens Hügel (von Ausnahmen mal abgesehen). An den Waschtagen läuft die Waschmaschine von früh (oder oft schon vom Vorabend) bis spät, ich stelle mir die Eieruhr, damit ich die nächste nahtlos wieder starte. Ich setze neuerdings den Tipp einer Freundin um und bemühe mich, Socken paarweise aufzuhängen. Etwas anstrengender, aber lohnt sich am Ende… (Und klar haben wir auch das Einzel-Socken-Problem, logisch!) Die trockene Wäsche sortiere ich sofort in die einzelen Boxen der Familienmitglieder. Die müssen sie nun häufiger in ihre Schränke räumen als früher, aber die Stapel sind dafür kleiner. Für die Kleinen übernehme ich die Kleiderschränke natürlich… Vermutlich dauert es im Waschkeller jetzt insgesamt etwas länger (Socken sortieren, Kleidung gleich falten, manches gleich auf Kleiderbügeln trocken lassen), aber es ist wesentlich effektiver als alles in große Wäschekörbe zu stapeln und dann als Berg und schon wieder halb faltig hochzutragen und dort ewig warten zu lassen. Außerdem besitze ich nun einen Platz sparenden, hohen Wäscheständer, der drei Etagen hat. Hier hänge ich auch die Blusen und Hemden auf Bügeln auf und spare mir genau das… also das Bügeln. (Das habe ich mir ehrlich gesagt auch davor schon gespart. Die Kleidung war halt faltiger 🙂 ).

Wäscheständer, Waschtag, Ordnung für Chaoten

Wenn es Zeit zum Kochen ist, schaue ich auf den Speiseplan und bin sofort im Bilde, was es heute gibt. Da habe ich sogar genug freie Kapazitäten im Kopf, um beim Kochen eine Predigt zu hören oder mal mit meinem Schwesterchen zu telefonieren. Das geht dank Headset (man kann es auch „Schlüpfergummi“ nennen, kennt ihr das? Geht super. Man muss nur dran denken, dass man das Telefon am Kopf hat, bevor man die Tür öffnet, sonst lacht sich der Postbote kaputt. Erfahrung…) Einmal in der Woche plane ich meistens ein Gericht ein, das man gut einfrieren kann (in der Regel Suppen oder Saucen, Aufläufe hab ich noch nicht probiert). Ich koche dann die doppelte Menge und erweitere meinen Vorrat in der Gefriertruhe. Ansonsten bin ich immer auf der Suche nach Rezepten, die das hier erfüllen: Lecker, halbwegs gesund, gern vegetarisch und in 30 Minuten zuzubereiten. Immer her damit 🙂

Speiseplan, Essen kochen, Ordnung für Chaoten

Die Vorlage für diese abwischbare „Speisekarte“ findest du hier – Die Spalte „Wünsche“ haben wir noch dazugefügt, die Kinder lieben es…

Ich finde die Übergangszeit vom Sommer zum Herbst klamottenmäßig am ansterngendsten. Zeit zum Kleiderschränke-Umsortieren finde ich am Nachmittag mit dem entsprechenden Kind gemeinsam oder am Samstag, wenn wir unsere Wochenend-Putzaufgaben verteilt habe… Die Hosenberge im Keller exestieren weiterhin. (Leider, weil ich mit dem Einräumen schlampe, aber auch zum Glück, denn ich bin so dankbar für Klamotten, die wir geschenkt bekommen ❤ )

Kleiderstapel, Klamotten, Ordnung für Chaoten

Das nehme ich mit…

Aus der vergangenen Zeit und der Lektüre nehme habe ich einige gute Tipps gewonnen.

Wenn es irgendwo hakt…

  • hole ich die Familie mit ins Boot und wir besprechen die Problemzonen und die  Aufgabenverteilung gemeinsam.
  • schaue ich die Baustellen ganz genau an und versuche eine Lösung zu finden, die sich der Familie anpasst (z.B. Schuhberg im Eingangsbereich – neues Schuhregal, weil das alte nicht ausreicht). Wenn ich mich angepasst habe und es verbessert sich trotzdem nichts – siehe erster Punkt…

Ein Putzplan, Wochenplan, Aufgaben für Eltern und Kinder, Ordnung für Chaoten, Selbst ist das Kind

  • überprüfe ich mein Arbeitsmaterial. Statt eines Putzschrankes habe ich nun verschiedene Stellen, an denen ich Putzlappen, Putzmittel und Co. lagere, nämlich immer in der Nähe der zu putzenden Objekte (in der Regel einmal pro Etage). So macht man das schneller mal zwischendurch, als wenn man erstmal durchs ganze Haus laufen und muss. Für die Kinder gibt es zum Beispiel eine „Bastelstation“ im Wohnzimmer. Sie besteht aus einem Körbchen mit Schere, Spitzer, Klebestreifen, Flüssigkleber, alles ist beschriftet und darf nicht „entführt“ werden. Klappt so halbwegs…

Rezeptbuch, Korb mit Schere, Kleber, Spitzer - Ordnung für Chaoten

Wie man sieht, bin ich noch immer in vielen Bereichen für echte Handarbeit zu haben 🙂

  • gehe ich Kompromisse ein: Man könnte alles mit Essig, Wasser und Lappen oder irgendwie anders ökologisch putzen. Momentan ist es mir aber wichtiger, dass z.B. der Kühlschrank öfters mal zwischendurch ausgewischt wird und die Fingertapsen an den Glastüren im Vorbeigehen mal schnell entfernt sind. Feuchte Kühlschrank- und Fenstertücher sind für mich ein Kompromiss, den ich (nicht ganz ohne Gewissensbisse aus Umweltgründen) erstmal eingehe. Weiß jemand, wie (un)ökologisch Schmutzradierer sind? Die habe ich für die Fliesenfugen entdeckt, geht supergut!
  • bemühe ich mich um Zufriedenheit: Aus einem Chaoshaushalt wird kein „Schöner-Wohnen“-Haus. Wir sollten da auch gnädig mit uns sein. Mir ist bewusst, dass es für uns keine Lösung ist, ständig neue Regale zu bauen, weil alle freien Flächen im Nu belegt werden. Ist halt so, wir können sind so. Doch wir müssen auch nicht nach dem „Alles-oder-nichts“-Prinzip haushalten (entweder Großputz oder Resignation). Es macht durchaus einen Unterschied, beständig ein bisschen was zu schaffen… Der Leitspruch: „Das Haus ist sauber genug.“

Ausblick

Ich bemerkte, dass ich entspannter war als früher, als wir dieses Jahr aus dem Urlaub kamen. Berge an Sachen schleppten wir aus dem Wohnwagen ins Wohnzimmer, man konnte kaum noch treten. Ich dachte: Gebt mir eine Woche, dann bin ich einmal durch das Haus durch und der Laden läuft wieder! Nun, es waren noch Ferien, es gab viel zu tun und es war dann so, dass ich mir genau den gleichen Satz eine Woche später nochmal sagte. Aber egal, ich bin insgesamt einfach gelassener.

Natürlich ist Entwicklungspotenzial vorhanden. Ich bemerkte es zum Beispiel, als ich vor der Einschulung Krimskams in Kartons packte und im Keller versteckte. Als die Gäste weg waren, holte ich die Kartons nach oben und verteilte meine Näh-, Bastel-, Bücher- und Sonstwas-Stapel wieder genau wie vorher. Vielleicht finden wir dafür ja noch kreative Lösungen… (Schatz, baust du mir ein neues Regal?)

„Der Mensch macht viele Pläne, aber es geschieht, was Gott will.“ (Sprüche 19,21 Übersetzung: Hoffnung für alle

Unordnung, Chaos im Wohnzimmer, Ordnung für Chaoten

Schön, dass du unsere Familie Unperfekt bis hierher begleitet hast. Danke euch auch für alle Tipps! Es ist aber nicht ganz ausgeschlossen, dass es von dieser Reihe noch eine Fortsetzung geben wird…

Deine

Martha vom Blog FamilienLeben mit Gott

Rückblick: Was man alles nicht muss… In Ordnung für Chaoten – Lektion 5

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17 Kommentare zu “Ordnung für Chaoten – Lektion 6

  1. Pingback: Ordnung für Chaoten – Lektion 5 – FamilienLeben mit Gott

  2. Tolle Idee mit dem zusätzlichen Platz beim Wochenplan!!
    Ich hab mir damals für meine Haushaltshilfe in der Schwangerschaft einen Putzplan überlegt und ihn gleich selber beibehalten. Das ist echt erleichternd, wenn man weiß, dass es für die wichtigen Dinge eine Zeit gibt und ich nicht immer den Druck hab, alles auf einmal erledingen zu müssen. Und insgesamt hat sich auch bei uns eine bessere ‚Grundordnung‘ eingestellt. Auch wenn die in Familien mit Kindern natürlich auch öfter mal wieder komplett durcheinander gerät… 😉

    • Oh ja, das sagst du was… Und ehrlich gesagt sind solche Tage wie oben beschrieben auch trotzdem noch gelegentlich vorhanden. Ich bin einfach jemand, der sich gern treiben lässt *lach* Ich setze nun eine Idee von Bianka Bleier und schreibe einmal die Aufgaben auf Karteikarten und verteile sie auf die Wochentage. So sieht am Tagesende, was übrig blieb und das wandert dann entweder zum nächsten Tag oder gleich zum Samstag – also dann für alle 😉 Ich glaub, ich stell mal ein Foto auf Facebook vom Karteikasten, das lässt sich so schwer beschreiben. Sicherlich kann man das alles auch digital organisieren, aber siehe oben, nicht mein Ding. Und die Kinder haben auch vor Augen, was alles zu tun ist 🙂 Liebe Grüße, Martha

  3. Liebe Martha, ich freue mich so für dich! Das klingt so geordnet, und ich bin sicher, es entspannt deinen Alltag ungemein. Ich liebe Listen! 🙂 Sie helfen mir auch durchs Chaos. Alles Liebe und viel gelassenes Durchhaltevermögen! Sonja

    • Vielen Dank! Es ist viel geordneter, würde ich sagen. „Geordnet“ ist ein zu großes Wort, denk ich… Aber es macht echt einiges leichter. Ich hab auch Listen für alles Mögliche und Unmögliche… Dann muss man es „nur“ noch machen 🙂 Liebe Grüße, Martha

  4. Jetzt mal ehrlich- mich treiben Kinderklamotten in den Irrsinn!!! Jetzt steht wieder die Überarbeitung sämtlicher Kleiderschränke bevor, irgendwo müssen doch noch die Kleider in Größe 104 sein?! und wo hatten wir nur alle Mützen und Schals kurzfristig untergebracht? Das ist meine Bußübung, ganz ehrlich. Wohin nur mit all dem Kram auf Halde? Kochplan erleichtert mir das Leben auch sehr, nicht zu letzt Dank Antschana und ihren Inspirationen. Danke für deine Ehrlichkeit, das ist sehr befreiend. Liebe Grüße

    • Von mir auch einen Dank an Antschana 🙂 Und mit den Kinderklamotten, da bin ich voll bei dir… Das dauert bei mir auch gefühlt ewig, NIE bin ich pünktlich fertig und weiß, was wir nun genau brauchen, wenn die Flohmärkte stattfinden (die ballen sich hier zweimal im Jahr, einmal zu Beginn des Herbstes, einmal zu Beginn des Fühlings). Außerdem geh ich da nicht mal gern hin, weil ich so schnell reizüberflutet bin… Es ist also eher lästig, das alles. Aber in welchem Job hat man das nicht, die „lästigen Aufgaben nebenbei“ :-). Wir hatten vorher eine Wohnung mit kleinem Keller und ich hab mir da immer gewünscht, ich hätte einen Schrank, wo ich für jedes Kind ein Fach habe für Klamotten der Sorte „noch zu groß“. Und dann schauten wir uns dieses Haus an und im Keller war ein riesiger Einbauschrank mit vier Böden (damals vier Kinder…). Ich war fassungslos – auch so ist Gott :-). Soll ich mal mein Schuhlager fotografieren? Da kriegst du vom Hinschauen die Krise… Mit Humor geht´s irgendwie… Danke für deinen Kommentar, es tut gut zu lesen, dass andere an der gleichen Front kämpfen 😉

      • Wir haben seit Jahren transparente Ikea-Boxen im Keller, jeweils mit einer Grösse angeschrieben. Da kommt alles rein und raus, was gebraucht wird/nicht mehr passt. Das können wir aber nur so machen, weil wir den Platz für ein Kleider-Regal haben. – Da unsere Kinder relativ grosszügige Kleiderschränke haben resp. nicht soo viel Kleidung haben, habe ich nun beschlossen, dass ich Winter und Sommer nicht mehr trenne, sondern im Schrank lasse und dasjenige, was nicht gebraucht wird, oben platziere. Mal sehen. Die letzten Male war das Auswechseln auch mit der „alten“ Methode jedoch sehr entspannt. Nur das Wissen, wer wann was braucht, überfordert mich immer wieder mal. Je älter die Kinder werden, desto eher kann man ihnen aber auch die Verantwortung dafür überlassen. Da fällt mir ein, eine Liste mit den „Must haves“ wäre hier nützlich…? 😉 Liebe Grüsse!

      • Oh ja, das Klamottenthema ist bei mir auf jeden Fall „im Fluss“, das wäre cool, hier mal noch gute Ideen zu sammeln/ zu entwickeln… Mit meinen Kellerbergen bin ich noch nicht ganz glücklich. Da will ich mal noch nachdenken – spätestens beim nächsten Saisonwechsel ist es wieder aktuell *lach* Mischt du in den Boxen Junge- und Mädelssachen? Ich bin mir auch immer so unschlüssig, ob ich vom Großen (16 Jahre) was aufheben soll für den nächsten Jungen (6 Jahre). Wahrscheinlich ist es voll uncool bis dahin… Und dann trägt die eine Tochter auf einmal mit Vorliebe die abgetragenen Sachen des Großen und die andere nur noch Kleider…. alles nicht so easy 🙂 Liebe Grüße, Martha

      • Ja, ich mische Mädchen- und Jungssachen, obwohl es ziemlich einfach ist: die Kleinste ist weiblich. Sie mag aber trotzdem einige Dinge von den Jungs. – Übrigens: Beim Schreiben empfinde ich dich als sehr strukturiert; ich hatte gerade Mühe, mir dich als chaotisch vorzustellen 🙂

      • Oh, danke! Naja, ich hab mir ja das diese Tipps angelesen und in der Theorie finde ich strukturiert sein ganz easy – nur die Praxis ist das Problem *lach*. (Sturkturiertes Schreiben ist glaub ich ein anderes Paar Schuh, das liegt mir vielleicht…) Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar, Martha

  5. Suuuuuper! 🙂
    Ich finde es herrlich, dass es anderen auch geht wie ab und zu mir… ZACK, ist der Vormittag vorbei!
    Ich habe übrigens auche eine relativ feste Tages- & Wochenstruktur, damit einfach das Chaos nicht gewinnt.
    Finde es nämlich frustrierender, wenn man einmal die Woche ENDLOS aufräumen, sortieren, waschen und putzen muss, als wenn jeder Tag seine Ordnung hat und man sich wochenweise auserordentliche Aufgaben (z.B. Rasen mähen, Schränke sortieren, Unkraut zupfen, Auto waschen usw) dann einem Tag zuordenet, der noch nicht voll mit to Dos oder Terminen ist…

    Uuuuund, seitdem wir keine Kellerräume mehr haben und nur einen winzigen Abstellraum (eher Räumchen! wo man vorwärts rein und rückwärts raus muss) haben, wird Ordnung und Struktur überlebenswichtig 😉

    Vielleicht berichte ich auch mal über meinen Ordnungsplan 😉 Ich zumindest fand es superspannend bei Dir zu lesen, wie es läuft!

    Liebste Grüße,
    Tina

    • Hallo Tina, oh, schön, das find ich auch immer spannend von anderen zu lesen, wie es da so läuft… Interessant, dass ein Mini-Keller auch Vorteile haben kann. Bei uns ist der Keller inzwischen kombiniertes Elternschlafzimmer und Abstellraum und das ist natürlich gar nicht schön, wenn da so viele Stapel sind… Liebe Grüße, Martha

  6. Wie wäre es anstatt feuchter Wischtücher, einfach so eine Tücherrausziehbox aus Kunststoff zu nehmen und da nasse Lappen oder gerne auch Stoffquadrate aus alten Shirts reinzutun. Durch das verschlossene bleiben sie ne Weile feucht. Danach einfach ab in die Waschmaschine.

    • Danke für den Anstoß 😉 Ich hab tatsächlich gerade wieder überlegt, feuchte Tücher abzuschaffen. Die letzten waren auch ziemlich trocken und eigentlich ist es wirklich überflüssig… Mein Plan, dass mein großer Sohn bei Bedarf mal den Kühlschrank mit fertigen Tüchern auswischt, weil er ja auch kocht, ist auch halt nicht so aufgegangen *lach* Liebe Grüße, Martha

  7. Der Essens- und Aufgabenplan klingt super. Ab wann ich den wohl einführen könnte? Schreiben können wäre hilfreich, hm?

    Und nicht wundern, wie ich JETZT auf diesen Beitrag komme. Alle Blogposts, die ich noch unbedingt nachlesen will, bewahre ich in meiner Mailbox auf 😉

    • Ach, das ist auch eine gute Idee, sich Artikel zu speichern 😉 Hm, also bei uns können ja auch noch nicht alle schreiben und lesen. Die Kleinen sagen mir Essenswünsche, die auf die Wunschliste sollen. Und der Aufgabenplan ist farblich strukturiert, so dass sie zumindest wissen „gelb heißt, heute muss ich nicht Tisch decken“. Wobei das ehrlich gesagt bei uns auch gerade wieder „schleift“… Da müssen wir im neuen Jahr – mal wieder – „nachbessern“ 🙂 Liebe Grüße von Martha

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