Urlaub mit Kindern – Urlaub???

Familienurlaub ist anstrengend

Urlaub mit Kindern und Erholung. Ein Gegensatz? Es kann passieren, dass man mit Kindern drei Wochen lang in den Urlaub fährt und am Ende immer noch darauf wartet, dass man endlich ein bisschen Ruhe findet. Waren die Erwartungen vielleicht zu hoch? Sollte man überhaupt Erwartungen haben?

Nüchtern betrachtet ist Urlaub einfach anstrengend. Der Alltags-Rhythmus, der gut läuft, wird unterbrochen. Routine ade! Nichts ist wie daheim, nicht mal die Grundpfeiler des everyday life „Essen“ und „Schlafen“. Ständig ist die ganze Familie zusammen, es prallen Meinungen aufeinander und  bei uns ganz verschiedene Interessen von Menschen zwischen 3 und 43 Jahren…

„Urlaub ist wie das Leben, nur intensiver“ hieß es im ersten Teil der Urlaubs-Reihe „Vom Wert des Reisens. Und das gilt nicht nur für Hochgefühle…

Und dann denkt mal sich: „Warum tu ich mir das an? Warum machen wir es nicht wie andere und fahren einfach in ein Familienhotel mit ganztägiger Kinderbetreuung?“ Doch selbst das ist vermutlich auch manchmal anstrengend. So sehr ich Urlaub schätze, es gibt Situationen, da wünscht man sich nach Hause. Oder aber, dass man die Kinder zu Hause gelassen hätte…

Familienurlaub braucht Zeit

Vermutlich lehne ich mich ziemlich weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte: Eine Woche Urlaub mit der ganzen Familie ist noch gar kein richtiger Urlaub. Zwei Wochen ermöglichen unter guten Bedingungen ein gewisses „Runterkommen“, drei Wochen sind (für uns) ein Optimum und selbst vier Wochen sind echt nicht zu viel.

Vermutlich wird der ein oder andere Leser jetzt mit dem Kopf schütteln. Was für Luxusprobleme! Oder? Ich will es gern genauer erklären… Mit Kindern dauert einfach alles länger. Es fängt schon mit der Urlaubsplanung an (da wollen alle Bedürfnisse bedacht sein) und geht dann weiter mit dem Packen (mehr Personen, mehr Dinge). Und geht es erst richtig los: Eine Autofahrt mit Kindern dauert länger (Pausen), das Ankommen dauert seine Zeit (neuer Ort, neue Umgebung, neuer Rhythmus).

Doch genau diese Zeit sollten wir uns nehmen. Der Alltag ist so vollgestopft, so schnelllebig, geprägt von Multi-Tasking und Organisation. Spätestens mit Schulbeginn stecken die Kinder in der gleichen Mühle wie wir Erwachsenen. Ich denke, dass die Menschen in früheren Zeiten mindestens so hart gearbeitet haben wie wir, körperlich vermutlich viel mehr. Aber ob sie auch so viele Dinge parallel im Kopf jonglieren mussten? Und dann kommen noch unsere virtuellen „Wohnzimmer“ dazu. Sie sollten uns beim Zeitsparen und bei der Organsiation helfen, doch vieles hat sich verselbstständigt. Immer erreichbar, immer produktiv, immer informiert. Ich glaube, Menschen brauchen Urlaub. Immer wieder. Punkt.

Ich habe dir schon davon erzählt, wie wir uns entschieden, im Urlaub auf 11 Quadratmetern in einem Wohnwagen zu leben. Zu Hause haben wir 6 Zimmer. Könnte die Umstellung größer sein? Wir nennen diese erste Zeit im Wohnwagen „Eincampen“. Drei Tage muss man dafür einplanen – wenigstens. Manchmal kam es mir schon vor, als würden wir auf jedem Campingplatz, den wir ansteuern, erstmal alle Blicke auf uns ziehen. Das Auto geht auf, die Kinder steigen aus und heulen. Das war damals mit zwei kleinen Kindern auf Tour schon quasi ein Ritual. Kürzlich hörte ich auf dem Campinplatz eine Mutter drei Caravans weiter schimpfen: „Warum seid ihr immer so laut? Auf dem ganzen Campingplatz machen die Kinder nicht so einen Lärm wir ihr…“ Ach, das tat gut. Am liebsten wäre ich hingegangen und hätte sie umarmt. Dann hätten wir uns einen Kaffee gekocht, darüber gelächelt und die Kinder einfach lärmen lassen. Wir sitzen doch alle in einem Boot!

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Familienurlaub – oftmals eine stürmische Zeit (hier am Leuchtturm Pilsum in Ostfriesland)

Familienurlaub gibt dem Nicht-Alltäglichen Raum

Unser Urlaub ist ein Kompromiss. Könnte es bei so vielen Personen anders sein? Wir bemühen uns darum, dass für jeden etwas dabei ist. Aber immer muss man auch einfach mal mitmachen oder Langeweile aushalten. Papa und die Große machen gern Fahrradtouren, Mama und die jüngere Tochter lesen gern, die Kleinen lieben Spielplätze und Strand, mit den Großen kann man schon ganz gut Städte entdecken. Inzwischen bilden wir öfters mal „Interessengemeinschaften“. Ein Teil der Kinder unternimmt etwas mit mir, die anderen bleiben bei Papa, oder umgekehrt. Ich liebe es, ein paar Stunden ganz allein zu sein, zu lesen und zu schreiben. Mein Mann fährt auch gern mal allein mit dem Fahrrad los, um eine Landschaft zu entdecken. Doch nur mit genug Zeit kann man wirklich alle Bedürfnisse auch berücksichtigen.

In der Regel ist der Urlaub für die Kinder eine Zeit (fast) ohne technische Medien und auch die sonstige Beschäftigung ist ein bisschen anders als üblich. Zu Hause machen wir zum Beispiel nur selten Brettspiele, weil ich das nicht sonderlich mag und durch die Altersunterschiede bei den Kindern schwierig finde. Im Urlaub machen wir dann endlich mal alle möglichen Spiele in Grüppchen oder zusammen, besonders an Regentagen. Zu Hause singen wir nicht besonders oft (von einem Gute-Nacht-Lied mal abgesehen). Das finde ich schade, aber so hat es sich eingespielt. Im Urlaub singen wir dagegen schon im Auto mit unseren Familienliederbüchern und es kommt schon mal vor, dass wir einen ganzen Gute-Nacht-Lied-Sing-Abend am Strand abhalten.

Ich denke, man muss gar kein schlechtes Gewissen haben, wenn man nicht immer alles im Alltag mit den Kindern macht, was man Schönes machen könnte. Es ist normal, dass Dinge zu kurz kommen. Wie wunderbar ist es, im Urlaub Verschüttetes auszugraben und zu leben. Leider ist manches doch schnell wieder vergessen. Der 6-Jährige ist unser Medien-Junkie. Als er nach drei Wochen einmal 10 Minuten am Handy spielen darf, ist er sofort wieder „drauf“ und fragt ständig danach… Ich hoffe einfach, die totale Abstinenz von Zeit zu Zeit tut ihm gut. Zum Thema „Kinder und Medien“ möchte ich an dieser Stelle auf einen tollen Artikel von Daniela auf ihrem Blog „Eltern sein – Familie leben“ hinweisen.

vier Kinder im Wohnwagen schauen auf einen kleinen Smartphone Bildschirm Mediennutzung Medienkonsum, Urlaub - Reisen mit Kindern, Familienurlaub

Große Ausnahme am Urlaubsende: Eine Folge „Sendung mit der Maus“ – am Smartphone

Familienurlaub heißt Neues entdecken und sich entwickeln

Auf der einen Seite möchten wir, dass im Urlaub auch die Bedürfnisse von uns Erwachsenen bedacht werden, andererseits ist es uns auch wichtig, dass die Kinder hier an Dinge herangeführt werden die uns wichtig sind. Wie lieben Ruhe, Zeit zum Selbstfüllen und Natur. Im Urlaub können unsere Stadt-Kinder vielfältige Naturerfahrungen machen und wir möchten das auskosten. Zwar geht bisher nur ein Kind richtig gern wandern, aber ein bisschen müssen trotzdem alle mal mit. Während am Anfang noch kräftig genörgelt wird, steigt die Stimmung doch oft bei Entdeckungen unterwegs. Steine in einen Bergsee werfen, eine tolle Aussicht genießen, ein Echo hervorschreien, Beeren finden, springende Lachse am Wasserfall beobachten, Kletterfelsen bezwingen, sich auf den Gipfel-Muffin freuen… Gemeinsam als Familie auf Eroberungstour. Ich bin überzeugt davon, dass von allen Erlebnissen bei den Kindern etwas hängen bleibt. Auch, wenn die Aussicht auf eine Wanderung nie „Hurra“-Schreie hervorrufen wird. Vielleicht in späteren Jahren mal…

Kinder auf dem Berg, Wandern, Familienurlaub, Urlaub - Reisen mit KindernWanderung in Dalsland/ Schweden

Die Herausforderung für uns ist, die Kinder auf der einen Seite ein Stück weit zu fordern, auf der anderen Seite aber auch nicht zu überfordern. Wahrscheinlich ist es in vielen Familien so, dass ein Erwachsener vorantreibt, während der andere den Engagierten ein bisschen bremst – bei uns jedenfalls trifft das zu. Doch manchmal sind wir beide geneigt, Ausflüge ausfallen zu lassen – aus Frust. An manchen Tagen habe ich selbst einfach keine Lust, die Meckerphase bis es endlich losgeht zu durchlaufen und tue mir selbst leid. Doch auch wir als Eltern können uns weiterentwickeln. Inka hat auf ihrem Blog „Alltagsliebe“ mal einen tollen Text  darüber geschrieben, warum es sich lohnt, als Eltern „dranzubleiben“.

Ich glaube, dass diese Situationen die Früchte des Geistes in uns wachsen lassen können – besonders die Geduld. Nicht, weil wir „von Natur aus“ so geduldig sind, sondern weil die Situationen einfach Geduld von uns fordern. Und weil Gott sie uns schenkt…

„Dageben bringt der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe, Freude und Frieden; Geduld, Freundlichkeit und Güte, Treue, Nachsicht und Selbstbeherrschung.“ (Galater 5, 22 Übersetzung: Hoffnung für alle)

Nein, die Früchte zeigen sich wahrlich nicht immer. Ja, wir zoffen uns regelmäßig und sind ganz und gar nicht beständig in Geduld, Nachsicht und Selbstbeherrschung. Aber ich meine doch, wir lernen… Gott hat uns in Arbeit.

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An der südnorwegischen Küste bei Kragerø

Familienurlaub ist Geschwisterzeit

Den Kindern zuliebe wählen wir nicht nur einsame Campingplätze am Ende der Welt aus. Sie lieben es, wenn ein Platz schöne Spielplätze hat und andere Kinder dort sind. Schnell knüpfen sich Kontakte, wobei ich es schade finde, dass die größeren Kinder sich so schwer tun, mit Kindern mit anderen Muttersprachen zu spielen. Bei den Kleinen geht das noch ganz selbstverständlich… Interessanterweise treffen wir in Norwegen und Schweden häufig andere kinderreiche Familien aus Deutschland. Vermutlich hängt das damit zusammen, dass die Campingplätze keine Pro-Kopf-Gebühr verlangen und für Familien wie uns einfach günstig sind.

Doch die Ferien-Freundschaften sind kurzlebig. Es ist schön, neue Leute kennenzulernen, die Adressen werden an der Wohnwagenwand gesammelt. Doch dann fährt man weiter und die Wege trennen sich wieder. Die Geschwister dagegen sind im ganzen Urlaub dabei. Auf verschlafenen Zeltplätzen sind sie die einzigen Spielpartner. Und so spüren wir in jedem Familienurlaub, wie sich die Geschwister ganz neu „zusammenraufen“, miteinander arrangieren und immer wieder alle zusammen spielen. Unsere beiden Mädchen (9 und 12 Jahre) sind seit dem Urlaub noch „dicker“ miteinander als sonst und auch die beiden Jungs (3 und 6 Jahre) sind ein richtiges Spiel-Team geworden.

Geschwisterbande

Familienurlaub: Ein anderer Rhythmus

Wenn der Kinderschlaf sich nach dem „Eincampen“ umgestellt hat, sind die Nächte meist echt entspannt. In der Regel ist unser Skandinavien-Sommer-Rhythmus so, dass die Kinder gegen 23.00 Uhr schlafen. Das Ins-Bett-bringen empfinde ich als nicht besonders anstregend. Meistens machen wir nach dem Abendessen noch einen Spaziergang, schauen den Sonnenuntergang an und die Kinder spielen abends oft so entspannt, wie den ganzen Tag nicht. Wenn wir uns zurückziehen in unser Haus auf Rädern, wird länger gelesen, gebetet und noch gesungen und gequasselt und dann schlummert einer nach dem anderen ein. Wir Eltern machen es so, wie es in dem Abendlied „Lieber Gott, nun lass uns ruhig schlafen“ besungen wird:

„Die kleinen Käfer krabbeln auf ihr Bettchen rauf, und die großen Käfer bleiben noch ein halbes Stündchen auf.“

Die Belohnung für die langen Abende: Vor 8.00 Uhr wird in der Regel am Morgen keiner wach. Mit Baby war das anders, aber da habe ich aus der Not eine Tugend gemacht. Wenn die anderen aus den Betten krochen, hatte ich schon mit Baby im Tragetuch einen ruhigen Morgenspaziergang hinter mir und wusste, wo die beste Badestelle ist und wo man Himbeeren pflücken kann… Das Frühstück essen wir entsprechend spät und gern ausgiebig, denn die nächste richtige Mahlzeit wird das (meist warme) Abendessen sein. So stehen wir nicht dauernd in der Küche und haben Luft für Ausflüge. Eines unserer Kinder tut sich damit schwer und wünscht sich auch im Urlaub hartnäckig um 12.00 Uhr (also quasi direkt nach dem Frühstück…) ein warmes Mittagessen. Diese Tochter freut sich, wenn sie sich dann mal zwischendurch eine Tasse Fertigsuppe aufgießen darf. Mittags/nachmittags gibt es einer großen Mahlzeit kleine Snacks, Kekse, Kuchen oder mal ein Eis. Ich Urlaub bin ich ernährungstechnisch übrigends extrem tolerant. Von mir aus jeden Abend Limo und morgends süße Frühstücksflocken. Aber nur im Uraub 😉

Familienurlaub: Unsere Rituale

Wir waren nun das 7. Mal mit dem „Troll“ (so heißt unser Wohnwagen) unterwegs. Manches wiederholt sich. Es sind einige „Urlaubs-Rituale“ entstanden…

  • Es beginnt mit dem Besuch in der Bibliothek vor dem Urlaub. Wir brauchen gaaaanz viele Bücher zum Vorlesen. Ich suche gern ein paar Bücher aus, die zu unserem Reiseziel passen. In diesem Jahr war das zum Beispiel „Latte Igel reist zu den Lofoten“ Sebastian Lybeck (okay, das war eher unser Wunschtraum…) und das beliebte „Doktor Proktors Pupspulver“ von Jo Nesbø (Das spielt in Oslo und wir begannen es auf der Fähre nach Oslo zu lesen). Mittlerweile reicht eine Bücherkiste im Wohnwagen unterm Bett schon gar nicht mehr aus. Und obwohl ich nicht das Gefühl habe, richtige Mußestunden erlebt zu haben im Urlaub: Auch ich habe für mich allein gelesen. Beim Kaffeekochen, am Spielplatz, am Strand, am Abend. Mehr als ein ganzes Buch, jawohl!
  • An dem Tag, an dem es losgeht, kaufen wir im Supermarkt einen Tiefkühl-Käsekuchen, lassen ihn auftauen und essen ihn am Nachmittag. Ich weiß gar nicht, wie das kam, aber das ist immer so und die Kinder stehen total drauf.
  • Am Zielort angekommen machen wir eine Liste mit Dingen, die wir im Urlaub machen wollen. Je älter die Kinder werden, desto mehr bringen sie eigene Wünsche und Vorstellungen in die Urlaubsplanung ein. Die Liste hängt dann am Schrank und es wird abgehakt, was wir gemacht haben. Wir müssen nicht alles machen, bemühen uns aber um vieles, und späteres Nachtragen von Wünschen ist natürlich  erlaubt…
  • Wenn möglich suchen wir Bäume, zwischen denen wir unsere Hängematte aufhängen können. Nirgends kann man besser vorlesen (und dabei auch mal lustig rauskippen) als in (oder aus) der Hängematte.
  • Am Ende des Urlaubs gehen wir zusammen essen. Wenn die Urlaubskasse schon recht leer ist, ist trotzdem ein Eisbecher drin. Für unsere Kinder ist es etwas Besonderes, auf das sie sich immer sehr freuen.
  • Der Urlaub ist nicht zu Ende, wenn ich die Gipfel der Wäscheberge zu Hause erklommen habe. Urlaubsfotos sind für uns ganz wichtig, und zwar so richtig auf Papier und im Album. Zwar hänge ich zugegebenermaßen hinterher, aber die Kinder lieben es, unsere Jahresalben durchzublättern und sich zu erinnern. Urlaubserinnerungen wie Muscheln und Steine werden schön dekoriert und alle erfreuen sich noch lange daran.

 

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Ostseeküste in Westschweden bei Halmstad

 

Fazit

Am Ende bleibt die entscheidende Frage: Was machen wir im Rückblick auf den Urlaub „groß“? Den Stress? Die fehlende Ruhe? Die langen Autofahrten? Die Streitereien? Das Regenwetter? Oder aber alles, was schön und bereichernd war. Will ich beim In-Erinnerung-schwelgen dem Urlaub nachtrauern? Oder will ich mich freuen an dem, was uns geschenkt wurde? Manchmal kommt die Erholung sogar erst in den Urlaubserinnerungen zum Tragen…

Früher dachte ich immer, das Heimkommen ist anstrengend, weil man so viele Wäsche- und andere Berge hat, wenn Auto und Wohnwagen ausgeräumt sind. Ich wurde eines Besseren belehrt. Dieses Jahr ist der Große (16 Jahre) zu Hause geblieben. Er hat das gut hinbekommen, es gab keine Partys oder ähnliches. Aber… Wie soll ich sagen, das Haus war eben nicht so ganz in dem Zustand, in dem man es verlassen hatte. Keine Details, nur kurz gesagt: Die Stimmung war sehr angespannt und es war erstmal Putzen angesagt.

Also: Genießt es, wenn eure Kinder noch alle mit in den Urlaub kommen – so gut es eben geht. Ihr müsst (noch) nicht mit den Gedanken halb zu Hause sein und findet das Haus auch so vor, wie ihr es verlassen habt. Diese Zeit könnte begrenzt sein… So wie die ganze intensive Zeit mit den Kindern begrenzt ist, auch wenn es uns manchmal vorkommt, als würden bestimmte Phasen endlos sein.

Also: Mit Kindern in den Urlaub? Unbedingt! Wir meinen sogar: So oft und so ausgiebig wie möglich… Familienurlaub als Gesamtpaket mit allen Aspekten ist ein Schatz – für Kleine und für Große. Und eines Tages, da fahren wir dann ohne Kinder los. Auf die Lofoten natürlich. Auch Träume sind Schätze ❤

Schuhe auf einer Bank am Strand, Aufbruch, Rückblick und Ausblick, Zeit der Ideen, Urlaub - Reisen mit Kindern, Familienurlaub

Wie erlebt ihr den Urlaub mit Kindern? Ist euer Urlaubs-Alltag auch ganz anders als der zu Hause? Habt ihr bestimmte „Urlaubsrituale“? Das würde mich sehr interessieren…

Teil 3 der Urlaubs-Reihe wird sich mit der Frage beschäftigen, wie Urlaub mit vielen Kindern und wenig Geld möglich ist.

Deine

Schriftzug vor Meer und Sonnenuntergang

Dieser Beitrag ist eingereicht zu der Blogparade „Urlaub mit Kindern“ von mamasdaily.

 

 

 

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11 Kommentare zu “Urlaub mit Kindern – Urlaub???

  1. Pingback: Urlaub mit Kindern – Urlaub??? | Christliche Blogger Community

  2. Campingurlaub ist auch für uns als Familie immer wieder die erste Wahl. Es hat einfach Vorteile gegenüber einem Hotel. Man muss sich nicht besonders anziehen, hat keine festen Essenzeiten…ich musste allerdings bei meinem Mann etwas Überzeugungskraft anwenden….. Aber spätestens beim Preisvergleich gewinnt Camping doch immer ♥ ach, bei deinem Post komme ich ins schwärmen Schweden gefällt uns auch immer wieder richtig richtig gut! Und es ist schön wieder etwas von dir zu lesen… Herzlich Willkommen zurück!

    • Ehrlich gesagt mochte ich Camping mit Baby nicht… Meine Bedingung war, das Kind muss laufen können! (Was die Sache jetzt auch nicht so waaaaahnsinnig entspannt. Ich habe einmal Leute beneidet, die so Hundezäune um den Wohnwagen haben. Ob das nicht auch für Kleinkinder….?) Ein Kind hat aber erst im Urlaub laufen gelernt ❤ Ansonsten sind wir absolut begeistert vom Wohnwagen, weil es doch um Längen komfortabler ist als im Zelt (besonders bei Schietwetter) und man so schön flexibel ist. Klar, man muss Camping mögen, sonst ist das nix. Aber auch Ferienwohnung war eine gute Lösung, als wir noch weniger Kinder hatten… Danke dir und liebe Grüße, Martha

  3. Danke für den ehrlichen Bericht, ich habe ihn mit Interesse und viel „Ach, das geht denen auch so!’s“ gelesen. Was mir oft hilft, ist das Zitat eines Vaters, das ich mal gehört habe, als er in die Ferien ging: Jetzt investieren wir in unsere Kinder! Also nicht die eigene Erholung als Ziel von Ferien, sondern Investieren in die Kinder/in die Beziehung. Das hat bei mir einiges verändert. (Aber umso grösser kann der Frust sein, wenn’s dann nur noch streitet… das ist die Kehrseite.) Liebe Grüsse und willkommen zurück! Sonja

    • Liebe Sonja, das ist wirklich ein sehr weiser Satz mit dem investieren. So ähnlich habe ich das von einer Familie gehört, die ein Kind verloren hat im Teenageralter. Wie unglaublich wertvoll waren die Urlaubserfahrungen für diese Familie, so intensiv und echt. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht. Und doch haben wir auch Bedürfnisse und können nicht immer nur geben… Ich merke aber, dass ich mich auch hinterfragen muss. Einmal dachte ich: „Schön, im Urlaub kann ich endlich mal in Ruhe arbeiten.“ Häh? Wie bitte? Ich hab nix dann gar nix geschafft – und das ist auch gut so!!! Ganz liebe Grüße zurück von Martha

  4. So ein toller Bericht, und ja reisen mit Kindern ist immer wieder spannend und herausfordernd, aber auch unglaublich nachhaltig. So oft zehren wir im stressigen Familienalltag von den schönen Erinnerungen, schöne Ausblicken (kürzlich vom Wallberg) und gemeinsam bezwungenen Herausforderungen (zum Beispiel einen Geschwisterwagen in Rom über sämtliche U – Bahnabsperrungen zu hieven 😉 ) Und die Kinder saugen soviel Wissen über Länder, Kulturen, Architektur etc spielend auf dass sich doch all‘ die Mühe lohnt.

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