Veröffentlicht in Allgemein, MUnTermacher

MUnTermacher am Montag

Von Stallgeruch, Prägung und Besinnung

Ich stamme aus Norddeutschland, wohne aber nun schon mehr als 16 Jahre in Franken. (Ist das zu fassen – fast mein halbes Leben!) In dieser Zeit habe ich fast unbemerkt „a weng was“ in meinen Sprachgebrauch übernommen. Wahrscheinlich hat sich auch meine Aussprache auch verfärbt. Norddeutsche Verwandte meinen, unsere Kinder sprechen ja richtig fränkisch – das fällt mir nicht einmal auf. Wenn ich aber mit meinen Eltern telefoniere, bin ich sofort wieder im „breiteren Modus“, es ist kein riesiger Kontrast, aber ich bemerke ihn wohl! Ich kann nur so mit ihnen reden, sonst wäre es seltsam. Und man verlernt das natürlich nicht…

Unsere Umgebung prägt uns. Die Menschen, mit denen wir uns umgeben. Das, was wir anschauen. Das, was wir lesen. Das, was wir hören. Das, womit wir uns beschäftigen. Es passiert ganz unbemerkt. Je mehr wir den Dingen Raum geben, desto mehr prägen sie unser Denken und unser Fühlen. Es fällt uns manchmal erst auf, wenn wir einen Kontrast haben.

Mehr als auf alles andere achte auf deine Gedanken, denn sie entscheiden über dein Leben. (Sprüche 4,23)

Wir als Eltern prägen unsere Kinder, das geht gar nicht anders. Wir sind verantwortlich für die Atmosphäre, die Stimmung zu Hause. In größeren Abständen mache ich gern eine Pause und überlege mir, was ich meinen Kindern eigentlich mitgeben will. Welche Mutter möchte ich sein? Welche Eltern wollen wir sein? Wie soll die Atmosphäre bei uns sein? Einfach mal aufschreiben, was mir dazu einfällt, ungefiltert…

Dein Alltag ist ihre Kindheit. (unbekannt)

Natürlich stelle ich erstmal fest, was alles nicht so läuft, wie ich es gern hätte. Aber daran möchte ich nicht hängen bleiben, nicht verzweifeln. Viel mehr möchte ich das Ziel wieder bewusst in den Blick nehmen, den Kompass neu ausrichten. Was werden unsere Kinder einmal im Rückblick über unser Familienleben sagen? Wenn ich zum Beispiel möchte, dass sie sagen „Meine Eltern hatten immer ein offenes Ohr“, dann muss ich mir JETZT ganz bewusst Zeit für sie nehmen. Zeit für den Einzelnen; Zeit, wenn ich sie eigentlich gar nicht habe; Zeit, wenn ich hundemüde bin. Ich will bewusst versuchen, für diese Situationen offen zu sein, denn ich weiß, warum ich das tue.

Kinder schreibt Plakat mit Aufschrift "Gott ist unser Held", von Stallgeruch, Prägung und Besinnung

 

Und ich möchte mich immer wieder auf das besinnen, was mein himmlischer Vater mir mitgegeben hat, was ich schon lernen und erfahren durfte. Nah bei ihm zu bleiben heißt auch, darauf zu achten, mit wem und womit ich mich umgebe, was ich aufnehme, wovon ich mich prägen lasse…

Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast, und was dir anvertraut ist; du weißt ja, von wem du gelernt hast. 2. Timotheus 3, 14

 

Eine gesegnete Woche wünscht

Deine

Schriftzug vor Meer und Sonnenuntergang

Übrigens: Ich habe einen neuen Montagshelfer entdeckt. Auf dem Blog „Gottnaheglücklich“ gibt es ab und zu „Mut für Montag““ (Nein, ich hab den Titel nicht abgeschaut, ehrlich! Zufall…). Der Artikel hier ist zwar schon ein paar Montage alt, aber inspirierend… Und was bewegt dich heute?

 

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Autor:

Wir glauben daran, dass ein FAMILIENLEBEN MIT GOTT einen Unterschied macht. Wir wissen, dass wir nicht die Einzigen sind, denn FAMILIEN LEBEN MIT GOTT. Mach dich mit uns gemeinsam auf die Suche nach Mehr...

2 Kommentare zu „MUnTermacher am Montag

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